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Spielideen für den Kindergeburtstag

Geburtstagsspiele

Kinder wollen unterhalten sein. Besonders die Jüngsten, die im Kindergarten sind und zum ersten Mal eine richtige Sause mit ihren Freunden feiern. Indoor-Spielplätze, Sportvereine und Kinos bieten zwar sogenannte Kindergeburtstags-Pakete an, die den Kleinen unheimlich viel Spaß machen – aber spätestens, wenn der dritte Geburtstag im gleichen Freundeskreis mit diesem Programm aufwartet, wird es langweilig. Die Eltern sind gefragt: Ein schöner Kindergeburtstag will gut vorbereitet sein.

Wie lange dürfen Geburtstagsspiele bei Kindergartenkindern dauern?

Konzentration und Ausdauer sind für Kindergartenkinder noch fremd. Sie halten sich höchstens eine Stunde bei einer Sache auf, die meisten springen schon nach etwa 30 Minuten ab. Das ist ganz normal, die Konzentrationsspanne kleiner Kinder reicht noch nicht weiter. Sie brauchen nach etwa 30 bis 45 Minuten eine Pause oder zumindest Abwechslung. Darauf muss die Planung des Kindergeburtstags Rücksicht nehmen, wenn die Kinder sich wohl fühlen und Spaß haben sollen. Es funktioniert also nicht, wenn man ein nachmittagsfüllendes Event plant, das auf die Konzentrationsspanne von Jugendlichen oder Erwachsenen angelegt ist. Viele kleine Spiele, die thematisch unter einen Hut gebracht werden, garantieren eher Erfolg.

Bewegungsspiele am Kindergeburtstag

Vier- bis sechsjährige Kinder sind bewegungsfreudig. Sie erkunden ihre eigenen Fähigkeiten, reiben sich an Herausforderungen und wollen sich auspowern. Sportliche Ausflüge sind also durchaus gefragt. Die Großen kennen das Zirkeltraining noch aus dem Sportunterricht: Verschiedene Geräte und Stationen werden so aufgebaut, dass man sich möglichst abwechslungsreich bewegt und den Körper trainiert. Kindergartenkindern macht das auch Spaß. Wer also einen Kindergeburtstag unter dem Thema „Affen im Dschungel“, „Schatzsuche im Urwald“ oder ähnliches plant, der liegt genau richtig. Und man braucht nicht viel Gerät dafür, ein paar Seile, Klappstühle, Hocker und Bretter lassen sich schon gut zu einem kleinen Parcours zusammenstellen. Wenn die kleinen Klettermaxen dann am Ende der Bewegungsrallye einen süßen Schatz oder ein Picknick finden, ist auch die übliche Verköstigung schon sichergestellt. Der Parcours sollte abwechslungsreich sein, niedrige Elemente zum Durchkrabbeln sollten sich mit hohen zum Übersteigen abwechseln, Balanceakte (etwa auf einer Wippe oder einem schmalen Steg) können eingebaut werden. Und natürlich sollte auch Teamarbeit nicht zu kurz kommen.

So kann auch der Papa sich in den Geburtstag einbringen

Wer kleine Jungen zu Hause hat, weiß, dass die von Seeräubern, Piraten und Matrosen begeistert sind. Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren können schon mit der Laubsäge angeleitet werden oder unter Anleitung ein Schnitzmesser handhaben. Wer im Sommer Kindergeburtstag feiert, sollte also überlegen, ob die kleinen Piraten nicht Lust haben, sich ein Schiff zu bauen und es auf dem nächsten Bach schwimmen zu lassen. Aus Sperrholz kann man mit der Laubsäge ganz einfache Formen sägen, mit bunter Buchbindefolie von außen wasserfest machen und per Holzstäbchen und Stoffrest mit einem Segel ausstatten. Aus weichem Birkenholz lässt sich recht einfach ein Kanu für die Duplo-Piraten schnitzen. So mancher Papa mag sich noch an den sogenannten Seifenantrieb erinnern. Oder vielleicht kann man mit einem Röhrchen und einem Luftballon einen Antrieb basteln? Wenn die in etwa 30minütiger Arbeit fertiggestellten Boote anschließend im Gartenteich zur Regatta antreten, wird der Kindergeburtstag zum Erfolg.

Geisterjagd: Geburtstags-Gruselspaß!

Zwischen Herbst und Frühjahr wird es in Deutschland relativ früh dunkel, man kann also auch mit Kindergartenkindern gut eine Wanderung im Dunkeln unternehmen, ohne bis Mitternacht wach bleiben zu müssen. Geister, Hexen, Kobolde und Gespenster nicht nicht zuletzt dank der Bücher von Otfried Preußler bei den Kindern beliebt. Das kann man sich beim Kindergeburtstag zunutze machen, die Geschichten sind bei den Kindern bekannt und beliebt. Über den Einstieg mit kurzem Vorlesen in Taschenlampen-Atmosphäre kann man etwas Gruselstimmung erzeugen, danach muss die Dekoration gebastelt werden. Aus alten weißen Tüchern und ein paar Stöcken entstehen Marionetten in Gespensterform, aus kleinen Ästen, Kordel und weißer Farbe kann ein lebensgroßes Skelett zusammengebastelt werden. Nachmittags wird der Garten oder die nähere Umgebung des Hauses dann dekoriert, abends kann man mit Knicklichtern, einer weiteren Geschichte und einer Horde aufgeregter Kinder dann eine kurze Wanderung im Dunkeln unternehmen. Selbstverständlich werden die selbstgemachten „Schocker“ eingesammelt und dürfen mit nach Hause genommen werden!

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