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Tablets für Kinder – Spielzeug des neuen Jahrhunderts

Kinder-TabletUnsere Kleine ist dem Virus bereits verfallen. Sie sind schon mit den Eltern in unsere Häuser eingedrungen und überschwemmen nun auch in verschiedensten Varianten die Spielzeugläden: Tablets für Kinder. Die Meinungen zu dieser Art Spielware geht zum Teil weit auseinander. Während viele Eltern die Kinder-Bespaßung in Form eines weiteren elektronischen Spielzeug eher ablehnen, entdecken aber mindestens genauso viele Familien die zahlreichen Funktionen dieser Tablets, die nicht nur schier unendliche Spielmöglichkeiten, sondern eben auch einen Lerneffekt beinhalten können. Im Weihnachtsgeschäft werden in jedem Fall sicherlich tausende über die Ladentheke wandern.

Was ist ein Tablet für Kinder?

Ein Tablet ist eine Art kleiner Spielcomputer. Anders als frühere Modelle bestehen sie aber nicht aus einer Tastatur und einem aufklappbaren Bildschirm, sondern funktionieren alleine über die Bedienung des Bildschirms mit den Fingern. In Form von Apps, d.h. kleiner Programme, die als Symbole auf dem Bildschirm angezeigt werden, können Kinder ganz einfach Spiele oder Lernprogramme auswählen. Das heißt: Tablets für Kinder sind heute bereits für Dreijährige so einfach zu bedienen, dass es keine Hilfe der Eltern mehr benötigt. Ganz im Gegenteil: So manches Kind ist in der Nutzung von Spielecomputern dieser Art geübter als seine Eltern.

Die Funktionen

In den Funktionen unterscheiden sich die meisten Tablets für Kinder kaum. Sie alle basieren auf einer möglichst einfachen Bedienung, beinhalten verschiedene Spiele und die Möglichkeit zu malen. Die meisten Tablets sind mit einer mehr oder minder hochwertigen Kamera ausgestattet, mit der man Bilder aufnehmen kann und diese auf dem Bildschirm wiedergeben. Tablets mit Internetzugang bieten häufig ein umfangreiches Angebot an E-Books (elektronische Bücher) und einfachen Bilderbüchern, durch die Kinder auf dem Bildschirm blättern können. Ältere Kinder können mit Lernübungen oder Spielen zu Sprache, Mathematik oder anderen Schulgebieten ihre Fähigkeiten trainieren und ihr Wissen erweitern.

Was ist bei der Nutzung von Tablets zu beachten?

  • Nutzungszeiten begrenzen
    Grundsätzlich gilt: Die Dauer der Spielzeit an einem Tablet sollte von den Eltern immer begrenzt sein. Technisches Spielzeug birgt immer schnelle eine Suchtgefahr, die Eltern unbedingt kontrollieren sollten. Sonnentage beispielsweise sind außerdem da um sie an der frischen Luft zu genießen und nicht spielend auf dem Sofa.
  • Spielinhalte und mögliche Funktionen kontrollieren
    Kinder sollten nicht einfach alles auf einem Tablet nutzen dürfen. Stattdessen sollten sich Eltern erst einmal selbst mit dem Tablet vertraut machen und all seine Funktionen kennen lernen. Dann gilt es sich mit dem Kind abzusprechen, welche Spiele gespielt werden dürfen und was verboten ist. Wenn möglich sollten unerwünschte Apps oder Programme gelöscht werden.
  • Altersempfehlung
    Nicht alle Tablets sind für jedes Alter passend. Grundsätzlich empfehlen Experten Kinder unter 2 Jahren nicht an Tablets oder Smartphones spielen zu lassen, da ihre Bewegungen noch recht unwillkürlich sind und die schnellen und bunten Bilder der Tablets sie überfordern würden. Auch ein dreijähriges Kind braucht natürlich kein Tablet. Doch, wie viel Prozent des Spielzeugs in ihren Kinderzimmern brauchen Kinder schon wirklich? Ein Tablet hat für Kinder einfach einen hohen Unterhaltungswert, bis sie ab einem gewissen Alter (häufig mit dem Schuleintritt) sogar wirklich von der Nutzung profitieren, wenn das richtige Gerät gewählt wird. Ältere Kinder können in jedem Fall durch verschiedenste Spiele oder Lernübungen ihre Fähigkeiten tatsächlich durch ein Tablet verbessern.

Meine Empfehlung: ein Tablet mit Multi-Konten-Steuerung, das auch für Eltern interessant ist

Solche Tablets gibt es beispielsweise von dem spanischen Marktführer Imaginarium. Das 9,7 Zoll Tablet SuperPaquito und der schlankere Bruder das 8 Zoll Tablet Mini Paquito bieten die Möglichkeit für jedes Kind bzw. jeden Nutzer ein eigenes Konto anzulegen, d.h. Eltern können für ihre Kinder einstellen:

  • Wie lange und wann darf das Kind spielen?
  • Welche Funktionen (oder Apps) darf es nutzen?
  • Wenn es die E-Mail Funktion nutzt: Welche E-Mail-Adressen darf es anschreiben oder von welchen Adressen E-Mails erhalten?
  • Welche Spiele darf es spielen?
  • Welche Seiten im Internet darf es besuchen?
  • Unsichere Seiten, pornografische, Gewalt beinhaltende oder ethische Themen können bei der Internetnutzung (insofern sie gewünscht ist) ausgegrenzt werden

Eben weil sich die Benutzeroberfläche jedem Kind anpassen lässt, ist ein solches Tablet eine Investition für die ganze Familie. Die Nutzung zwischen den Kindern kann zeitlich geregelt werden und wenn am Abend die Eltern im Internet surfen möchten oder E-Mails lesen, so können sie gezielt ihr Nutzerkonto aufrufen und das Tablet wie ein normales, zeitgemäßes Android-Tablet nutzen.

Welches Tablet sollte man denn nun kaufen?

Um das richtige Tablet für das eigene Kind zu finden ist es nötig die einzelnen Eckdaten der Tablets zu kennen. Dann sind eben neben dem Preis Faktoren interessant.

  • Erweiterungsmöglichkeiten (also das Installieren weiterer Programme)
  • Akku-Laufzeiten
  • vorhandene Kindersicherung bzw. Elternkontrolle
  • mitgeliefertes Zubehör
  • bekannter Hersteller

Einen guten Überblick über die verschiedenen Kindertablets erhält man beispielsweise auf der Seite www.kinder-tablet.com.



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