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Brauchen Kinder Sonnenbrillen?

Sollen Kinder Sonnenbrillen tragen?Endlich! Die Sonne scheint. Der Mai zeigt sich zum Ende von seiner schönsten Seite und wir Eltern genießen die Stunden, in denen sich unsere Kinder im Freien beschäftigen. Die Wohnung bleibt sauber (außer die Kurzen tragen eimerweise Sand in Schuhen und Hosen mit nach Hause) und ausgelastet sind sie noch dazu. Was gibt es schöneres, als wenn das Wetter für strahlende Kinderaugen sorgt.

Wir Eltern haben dann gar nicht mehr so viel zu tun. Wenn Kinder in der Sonne spielen bedarf es meist kaum Anleitung seitens der Eltern. Wofür die aber zu sorgen haben ist: Schutz! Das heißt nicht nur Ellenbogen und Knie vor dem Fall auf Rollerblades zu schützen, sondern auch die unsichtbaren Gefahren im Blick zu haben. Denn, der Körper von Kindern ist während der Entwicklung sehr empfindlich und gewisse Schäden können Folgen bis weit ins Erwachsenenalter haben. Deshalb wird beispielsweise die Haut der Kinder mit Sonnencreme geschützt oder zum Schutz vor einem Sonnenstich eine Kopfbedeckung getragen. Häufig wird jedoch der Schutz der Augen vergessen, die ebenfalls von den UV-Strahlen geschädigt werden können.

Augen vor schädlichen UV-Strahlen schützen

Bis zu einem Alter von etwa drei Jahren sollten Kinder möglichst wenig im prallen Sonnenlicht spielen. In dieser Zeit brauchen die Augen die Möglichkeit sich an das Licht zu gewöhnen. Je häufiger sich Kinder ab diesem Alter in der Sonne aufhalten, desto wichtiger wird dann auch ein Schutz der Augen. Mit zunehmendem Alter und Bewegungsdrang sind einfache Kopfbedeckungen nicht mehr ausreichend. Beim Blick in die angestrebten Baumwipfel beispielsweise geht der Blick nämlich oft direkt in die Sonne und auch spiegelnde Oberflächen, wie sie am See oder Bachläufen beim Schwimmen häufig vorkommen, können für Kinderaugen sehr unangenehm sein. Obwohl sich Kinder mit wenigen Jahren an das Licht an sich gewöhnt haben, ist die Pigmentierung der Augen noch nicht so weit entwickelt, dass genügend Eigenschutz gegen die möglicherweise schädigende UV-Strahlung vorhanden ist.

Welche Sonnenbrille für mein Kind?

Bei der Auswahl einer Sonnenbrille für Kinder stehen Eltern meist vor einer schwierigen Herausforderung, denn das Finden der perfekten Brille ist eine Gratwanderung zwischen Qualität und den Wunschvorstellungen der Kinder.

Qualität hat Vorrang

Grundsätzlich gilt: Sonnenbrillen sollten für Kinder kein Spielzeug sein und auch nicht als solches
gekauft werden sollten. Natürlich sehen gerade modische und lustige Brillen aus dem Spielwarenladen besonders süß aus, dennoch sollte das Aussehen nicht im Vordergrund stehen, sondern eine gute Qualität. Diese zeigt sich bereits bei der Verarbeitung der Sonnenbrille.

  • keine schwarfen Kanten
    Sonnenbrillen für Kinder sollten keine scharfen Ecken oder Kanten haben, an denen sich die Kinder verletzen könnten.
  • robustes Gestell
    In den Händen von Kindern ist eine Sonnenbrille vielen Belastungen ausgesetzt.
  • bruchfeste Gläser
    Um die Verletzungsgefahr möglichst gering zu halten, müssen die Gläser aus einem bruchfesten Material sein. Anderenfalls könnten etwa bei einem Sturz Splitter die Augen bzw. das Gesicht verletzen.
  • hoher UV-Schutz
    Natürlich muss eine Sonnenbrille für Kinder einen sehr hohen UV-Schutz mitbringen, der bei 99% liegen sollte.

Kauf im Fachhandel

Die Ansprüche an Sonnenbrillen für Kinder sind sehr hoch. Häufig werden Modelle in Spielwarengeschäften angeboten, die auch die Trends unter Kindern widerspiegeln. Ein Kauf sollte jedoch nur nach eingehender Beratung bei einem Optiker erfolgen, da man sich nur so sicher sein kann, dass es sich bei der Sonnenbrille um ein hochwertiges Produkt handelt. Diverse Prüfsiegel wie das CE-Zeichen sind beispielsweise ein Hinweis auf geprüfte Qualität. Um in Punkto Sicherheit gut beraten zu sein, ist sicherlich der Kauf im Fachhandel, sprich beispielsweise einem Optiker

sinnvoll. Zwar kosten hier Sonnenbrillen natürlich weit mehr als beispielsweise in der Drogerie, doch die Gesundheit der Kinder sollte es wert sein. Alternativ können beispielsweise online erworbene Sonnenbrillen auch dem Augenarzt oder Optiker einmal gezeigt werden um die Qualität zu beurteilen und möglicherweise Entwarnung geben zu können. Vielleicht darf die heißgeliebte Hello-Kitty-Brille von DM ja doch guten Gewissens auf der Nase bleiben 🙂



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