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Was hilft gegen Mückenstiche bei Kindern?

Was hilft Kindern bei MückenstichenVor allem bei warmer und feuchter Witterung kommen sie – zum Leidwesen vieler Personen – oftmals in großen Mengen vor: Die Stechmücken. Nicht selten sind die Körper von Kindern und Erwachsenen dann mit unzähligen Mückenstichen übersäht die oftmals über Tage hinweg unangenehm jucken.

Vor allem Kinder leiden häufig unter diesen Symptomen, sodass sich immer mehr Eltern über präventive Maßnahmen informieren. Welche Möglichkeiten es gibt den Mückenstichen bei Kindern aktiv vorzubeugen? Wie kann ich meinem Kind helfen, wenn es bereits von Mücken gestochen wurde?

Mückenstichen bei Kindern wirksam vorbeugen

Um die eigenen Kinder vor möglichen Mückenstichen zu bewahren gibt es ganz klassische Methoden die sich in den Alltag perfekt integrieren lassen:

  • passende Kleidung
    Ganz klar: Mücken bevorzugen feuchte, warme und viel bewachsene Gräser und Wiesen die auch von Kindern sehr beliebt sind. Grundsätzlich sollte daher der Nachwuchs im Außenbereich lange Kleidung tragen um den Mücken einen direkten Körperkontakt an Armen und Beinen zu erschweren. Dabei müssen die Textilien keineswegs dick und warm sein – eine dünne Stoffschicht kann bereits ausreichen um die Mücken vom Stechen abzuhalten.
  • Fliegengitter an den Fenstern
    Oftmals stechen die Mücken über Nacht zu wenn der eigene Nachwuchs friedlich im Bett schlummert. Praktische Fliegengitter an den Fenstern halten nicht nur größere Insekten ab, sondern versperren auch den Mücken den Weg. Vor allem dann, wenn die Kinder ihr Zimmer viel beleuchten und so die Insekten in Scharen anziehen sollten Fliegengitter unbedingt angebracht werden.
  • Moskitonetz über dem Bett
    Als zusätzlicher Schutz zum Fliegengitter können auch Moskitonetze angebracht werden. Diese Netze lassen sich ganz einfach über dem Bett anbringen und verhindern somit einen direkten Zugang zum Kind. Viele Kinder – vor allem Mädchen – finden diese Netze auch optisch sehr ansprechend, sodass dieser Schutz nicht selten über das ganze Jahr hinweg im Kinderzimmer vorzufinden ist.
  • Wohnung absuchen
    Trotz Fliegengitter, Moskitonetzen und Co. kann es vorkommen, dass sich immer wieder einzelne Mücken in der Wohnung verirrt haben. Diese Insekten sind vor allem auf hellem Untergrund gut sichtbar, sodass eine abendliche Absuche an entsprechenden Wänden und Möbeln durchaus Sinn macht.
  • Brutstätten abdecken
    Wie bereits erwähnt bevorzugen Mücken feuchte und warme Gebiete – vor allem um die eigene Brut abzulegen. Daher ist es besonders wichtig, dass Regentonnen und Co. dicht abgeschlossen werden können (per Deckel). Wer eine Teichanlage plant sollte diese auch möglichst weit weg von Terrasse, Fenstern usw. anlegen um den Mücken keine direkte Eintrittspforte zu bieten.

Vorbeugende Hilfen

Was hilft Kindern effektiv beim Mückenstich?

Vor allem Kinder fühlen sich durch Mückenstiche sehr schnell belästigt und neigen dazu an den Stichen immer weiter zu kratzen – ein fataler Fehler. Denn durch das Kratzen werden die Giftstoffe immer weiter verteilt was den Juckreiz weiter verstärkt.

Wichtig ist, dass die Eltern zeitnah effektive Maßnahmen ergreifen um den Juckreiz bei dem Nachwuchs frühzeitig zu lindern:

  • kühlendes, juckreizhemmendes Gel
    Gele (wie Fenistil) können dünn aufgetragen helfen, den Juckreiz oberflächlich wenigstens vorrübergehend zu stillen.
  • Tropfen
    Hat das Kind sehr viele Stiche oder klagt trotz aller anderen Mittel immernoch über starken Juckreiz, bietet die Apotheke oder der Onlinehandel auch rezeptfreie Tropfen (beispielsweise Fenistiltropfen) an, die den Juckreiz langfristiger unterdrücken.
  • Unser Tipp: Nachdem einfach nichts gegen das Stechen half, fanden wir mit BiteAway wenigstens endlich etwas, das WIRKLICH gegen den Juckreiz half.

    medikamentöser Stick
    Vor allem für unterwegs hat sich der medikamentöse Stick bewährt. Dieses Produkt ist in jeder Apotheke erhältlich und kann unmittelbar nach dem Einstich eingesetzt werden. Der Stick kühlt die Einstichstelle, gibt aber zudem auch einzelne Stoffe ab die den Abbau der Giftstoffe beschleunigen.

  • Stichheiler / Hitze-Sticks
    Neben Medikamenten und Hausmitteln haben sich mittlerweile auch sogenannte Stichheiler wie der „Bite Away“ bewährt. Die Apparate werden auf dem Stich platziert. Durch Hitze auf der Haut soll damit das Gift unter der Haut unwirksam gemacht werden. Diese ist gerade so hoch gewählt, dass die Haut keinen Schaden nimmt. Dennoch können Stichheiler von Kindern als unangenehm oder schmerzhaft empfunden werden. Sie gelten jedoch als hochwirksam und werden häufig weiterempfohlen.
  • klassisches Hausmittel (aus Essig, Kartoffel und Zwiebel)
    Als klassisches Hausmittel kann ein Gemisch aus 2 EL Essig, einer geriebenen Kartoffel und Zwiebel eingesetzt werden. Auch dieses Mittel kühlt die Einstichstelle und sorgt somit für eine zeitnahe Beruhigung.

Juckreizlindernde Hilfen bei Mückenstichen

Der Mückenstich als ärztlicher Notfall

In der Regel sind Mückenstiche bei Kindern kein Anlass dafür einen Kinderarzt aufzusuchen. Denn im Normalfall bilden sich die Stiche innerhalb weniger Tage zurück und hinterlassen dabei keinerlei Spuren….

Sollten sich die Stiche jedoch überdimensional groß entwickelt, Blasen werfen und/ oder Flüssigkeiten aufzeigen sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Und auch bei Fieberschüben und/ oder Übelkeit sollte ein Arzt konsultiert werden da diese Symptome auf eine mögliche allergische Reaktion oder eine starke Entzündung hinweisen können.

Gibt es spezielle Zielgruppen für Mücken?

Immer wieder kommt es vor, dass einzelne Personengruppen im Alltag deutlich häufiger gestochen werden als andere. Dies hat jedoch keinesfalls etwas mit „süßem“ Blut zu tun.

Viel mehr scheint dies an folgenden Aspekten zu liegen:
Während die Haut von Kindern und Frauen in der Regel weniger behaart ist als die der Männer bietet sie eine deutlich bessere Angriffsfläche für Mücken. Zudem ist nachgewiesen worden, dass spezielle Hormone im Blut die Insekten anlocken und somit zum Stechen verleiten. Auch gibt es die These, dass spezielle Blutgruppen häufiger anvisiert werden, als andere.



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