Skip to main content

Zähne putzen bei Kinder und Babys – 5 Tipps, damit richtig geputzt wird

Richtig Zähne putzen bei KinderZähneputzen für Kinder ist fast noch wichtiger als für Erwachsene. Nehmen die Milchzähne bereits Schaden, ist es fast schon vorprogrammiert, dass die bleibenden Zähne ebenfalls kariös werden. Doch wann macht es überhaupt Sinn, mit dem Zähneputzen beim Baby oder Kleinkind zu beginnen? Wie lassen sich die Kleinen dazu motivieren, selbst richtig und gründlich zu putzen?

 

 

 

 

Zähneputzen – wann anfangen?

Schon fürs Baby gibt es Massagebürsten fürs Zahnfleisch. Diese dienen noch nicht vorrangig der Reinigung und werden ohne Zahnpasta verwendet. Sie sollen das Zahnfleisch entlasten und die Durchblutung fördern, wenn die ersten Zähne durchbrechen. Gleichzeitig sind sie der perfekte Beginn des Zähneputzens, welches bereits mit dem ersten sichtbaren Zähnchen begonnen werden sollte. Speziell für Babys gibt es besonders weiche, kleine Zahnbürsten.

Ab jetzt geht es um Zahnreinigung, weshalb auch eine Baby-Zahnpasta verwendet werden sollte. Je früher damit begonnen wird, desto eher wird Zähneputzen fürs Kind zur Normalität und es wird gar nicht erst hinterfragt, ob man das wirklich tun muss. Das erleichtert es, dem Kind später beizubringen, regelmäßige Zahnpflege zu betreiben, denn es kannte es nie anders.

  • Massagebürsten bei Babys sind sinvoll
  • Baby-Zahnpasta verwenden

Die richtige Zahnpflege für Babys und Kinder

Ein Baby ohne Zähne braucht theoretisch weder Zahnpasta noch Zahnbürste. Gut tut es ihm aber, wenn das Zahnfleisch mit einer speziellen Massagebürste behandelt wird, wenn die Zähne durchbrechen. Das kann schon ab dem ersten Milchzahn gemacht werden. Ist dieser da, ist es aber an der Zeit für Babys erste Zahnbürste. Bei der Auswahl hält man sich am besten an die Empfehlung des Kinderarztes und an die Altersangaben auf der Verpackung. Drogerien haben oft mehr Auswahl als der Supermarkt, auch online kann man eine altersgerechte Zahnbürste für Babys und Kleinkinder bestellen.

Sind alle Milchzähne da, genügt eine Zahnbürste für das jeweilige Alter. Bei der Zahnpasta müssen Eltern ebenfalls auf die Altersangabe achten, denn Kinder schlucken sie unabsichtlich in kleinen Mengen beim Putzen und können das nicht verhindern. Eine gewöhnliche Zahnpasta für Erwachsene enthält noch viel zu viel Fluorid.

Für Babys lässt man sich am besten eine geeignete Zahnpasta vom Kinderarzt empfehlen. Wenn noch Milchzähne durchbrechen, kann es sinnvoll sein, wenn diese neben Fluorid auch entzündungshemmende Wirkstoffe fürs Zahnfleisch enthalten. Sind dann alle Milchzähne da, kann ohne Bedenken eine Zahnpasta für Kinder aus der Drogerie verwendet werden.

Sobald Kinder gelernt haben, die Zahnpasta vollständig auszuspucken, dürfen sie das gleiche Produkt wie Mama und Papa benutzen. Zahnärzte empfehlen, etwa 3-5 Minuten zweimal täglich die Zähne zu putzen. 3 Minuten sind die absolute Untergrenze, wenn das Kind noch sehr ungeduldig ist. Je länger es putzt, desto größer kann auch das Lob für die gründliche Zahnpflege ausfallen. Die Eltern sollten ihrem Kind auch beim Zähneputzen zuschauen und kontrollieren, ob das Kind die richtige Putztechnik beherrscht.

  • Zahnbürste muss dem Alter gerecht sein
  • 3-5 Minuten zweimal täglich putzen
  • Eltern sollten Kind beim Zähneputzen zuschauen

Zähneputz-Motivation für Kinder – 5 hilfreiche Tipps

Die Sanduhr

Es ist wichtig, dass Kinder lange genug putzen, denn nur so entfernen sie dabei alle Beläge. Wenn noch die Eltern putzen, ist das kein Problem – putzen die Kids aber schon selbst, was auch gut so ist, machen sie das gerne schnell. Dabei kann eine Sanduhr helfen. Diese wird dem Kind hingestellt und es wird zur Herausforderung, so lange zu putzen, bis die Sanduhr abgelaufen ist. Da die Kleinen sehen können, wie viel Sand noch durchlaufen muss, macht ihnen das oft mehr Spaß, als wenn ein einfacher Countdown auf Mamas Smartphone läuft. Tipp: Zahnputz-Apps bieten spannende Countdown-Funktionen mit lustigen Geräuschen und mehr. Das wiederum kann motivierend für die Kleinen sein. Einfach auf die Bewertungen anderer Eltern achten und die App danach aussuchen!

Die Plaque-Tablette

Der Zahnarzt kann den Eltern spezielle Farb-Tabletten mitgeben, die zerkaut werden und die Beläge auf den Zähnen färben. Das finden Kinder erstens lustig, zweitens wollen sie aber auch nicht mit roten, blauen oder grünen Zähnen aus dem Haus müssen. Es führt kein Weg daran vorbei, sie müssen gründlich putzen. Ganz nebenbei werden ihre Zähne bei der Prozedur auch noch richtig sauber. Die Zahnfee will nur gesunde Zähne.

Viele Kinder kennen die Zahnfee schon dann, wenn sie das erste Mal fragen, warum sie eigentlich Zähne putzen müssen. Ganz einfach – die Zahnfee bezahlt nur, wenn es den Milchzähnen gut geht. Denn aus diesen baut sie doch ihr Schloss, und wenn die Zähne bereits kaputt sind, stürzt das Schloss früher oder später ein. Je sauberer sie sind, desto mehr freut sich die Zahnfee und ist sicher bereit, eine ganz tolle Überraschung dazulassen.

Karius und Baktus

Kinder haben eine blühende Fantasie und können sich gut vorstellen, wie kleine Zahnmonster namens Karius und Baktus die Zähne auffressen, wenn sie nicht gründlich putzen. Die Vorstellung, dass in ihrem Mund kleine Wesen unterwegs sind, ekelt viele Kinder schon genug, um freiwillig die Zähne zu putzen.
Keine Zahnhygiene, keine Süßigkeiten
Der Geschmackssinn für Süßes ist bei Kindern stärker ausgeprägt als bei Erwachsenen, sie haben also ein größeres Verlangen danach. Wenn sie Süßes wollen, müssen sie aber gründliche Zahnpflege betreiben. Tun sie das nicht oder weigern sich, die Zähne zu putzen, dann besteht der Zahnschutz eben darin, dass sie nichts Süßes mehr essen dürfen.

Elektrische Zahnbürsten für Kinder – ab wann?

Elektrische Zahnbürsten kommen erst dann in Frage, wenn die meisten Milchzähne da sind und das Kind die schwere Zahnbürste halten kann. Das ist ab etwa 4 Jahren der Fall, kann aber von Kind zu Kind variieren. Es ist aber durchaus so, dass elektrische Zahnbürsten auch schon bei Kindern gründlicher reinigen als die Handzahnbürste. Wichtig ist, dass das Modell für Kinder gemacht ist. Doch Gründlichkeit hin oder her – wenn das Kind nicht möchte oder Angst vor der elektrischen Bürste hat, darf es keinesfalls gezwungen werden. Lieber sollte man sich langsam herantasten und mit der Zahnbürste zunächst die Hand putzen oder sie das Kind einfach halten lassen, damit es sieht, dass das gar nicht schlimm ist.



Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *