Skip to main content

Checkliste zur Einschulung – an was sollten Eltern denken?

Kind zur Einschulung mit SchultüteBald beginnen die Sommerferien. Viele Wochen voller Sonne mit besonders viel Zeit mit den Eltern, denn auch Kindergärten haben zu dieser Jahreszeit gerne einmal zu. Und dann sind sie irgendwann vorbei, die Sommerferien. Mit dem Ende der Sommerferien kommt für viele Kinder auch das Ende des Kindergartens. Ca. drei Jahre lang wurden die Kleinen hier gemeinsam liebevoll betreut und gefördert. Nun soll es losgehen mit dem kleinen Ernst des Lebens. Lernen und Prüfungen, aber auch viele neue Freunde und spannende, interessante Erlebnisse.

Welcher Schulranzen ist der Beste?

Zur Einschulung der Kinder ist der Kauf des Schulranzens ein ganz großer Event. Stolz tragen sie ihn schließlich tagtäglich zur Schule und wieder nach Hause. Das perfekte Motiv, das richtige Muster, für Kinder ist das bei der Einschulung entscheidend. Sie denken nicht an den Sitz. Dafür sollten die Eltern sorgen. Es ist unbedingt wichtig, neben der Optik auch die Qualität und Verarbeitung des Schulranzens zu prüfen. Die kleinen Rücken sind die große Last nicht gewohnt und bedürfen der besten Unterstützung. Feste, hohe Ramzenformen eignen sich für die jungen Kinder der Übersichtlichkeit halber eher als weiche Schulranzen, wie sie die Älteren tragen. Sie sollten einen stabilen rückengeformten und gepolsterten Rahmen mit breiten Gurten wählen. Die DIN Norm 58 124 gibt aufgrund leuchtender Materialien am Schulranzen Sicherheit im Straßenverkehr. Eine Faustregel sagt außerdem: Der volle Rucksack sollte 12 Prozent des Kindergewichtes nicht überschreiten um einen gesunden Rücken zu behalten. Um dieses doch leichte Gewicht zu schaffen, sollte man möglichst am Vorabend gründlich nachsehen, welche Unterlagen tatsächlich für den nächsten Tag mitzunehmen sind um unnötiges Gewicht zu vermeiden.

Das Mäppchen

In einen Schulranzen gehört selbstverständlich auch das Handwerkszeug zum Lernen. Stifte, Radiergummis und Spitzer sollten in den ersten Schuljahren ordentlich in einem Federmäppchen verstaut werden. Gerade jetzt lernen sie auch Ordnung in der Schule zu halten, weshalb lose Schlampermäppchen noch völlig ungeeignet sind.

Der erste Schultag

Ein ganz besonderer Tag. Das erste mal im Leben steht das Kind nicht auf um sich für den Kindergarten zurecht zu machen, sondern um die Schule das erste Mal zu besuchen. Meist besonders hübsch heraus geputzt machen sich die Jungs und Mädels auf den Weg. Die Eltern als aufgeregte Begleitung dürfen natürlich nicht vergessen einen Fotoapparat oder eine Videokamera einzupacken. Ein Bild vom ersten Schultag ist einfach ein Muss. Auch wenn so oft das Lächeln des Kindes am diesen Tag unter Umständen auch etwas gequält ist. Familie und Verwandtschaft aber werden sich über die Erinnerung sehr freuen, was die Sache dann doch wert ist. Was darf hier natürlich nicht fehlen? Die Schultüte! Ohne die kommen sich die Kleinen nämlich ganz ausgeschlossen vor.

Die Schultüte

Eigentlich ist es ganz egal wie sie aussieht. Dem Kind sollte sie gefallen. Besonders schön ist es, die Tüte schon vor dem Schulbeginn gemeinsam mit dem Kind zu gestalten. Alle Anregungswünsche bezüglich Farben, Materialien und Form sind herzlich willkommen. Auch für Eltern, deren Zeit für die eigene Gestaltung nicht ausreicht, gibt es im Internet zahlreiche tolle Modelle, die Kinderaugen strahlen lassen.
Der Inhalt: Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Die meisten Schultüten sind hierzulande sicherlich mit Süßigkeiten gefüllt. Doch eine ganze Tüte mit dem süßen Kram zu füllen ist viel zu viel. Deswegen kann man auch Kleinigkeiten wie Schulutensilien (beispielsweise Stifte, Radiergummis etc.) oder kleines Spielzeug dazu geben. Doch auch mit kleinen Geschenken passt ganz schön viel in so eine Schultüte. Deshalb kann man die Spitze ruhig mit etwas Krepppapier füllen.

Geschenke…

Geschenke zur Einschulung sind keine Pflicht. Im Grunde genügt das Füllen der Schultüte völlig aus. Dennoch lassen es sich die wenigsten Verwanden nehmen dem Patenkind, Enkel, etc. nicht doch noch eine Kleinigkeit dazu zu schenken.

Wie verhält man sich dem Kind gegenüber?

Nicht immer sind die eigenen Erfahrungen mit der Einschulung so toll. Manche Kinder stürmen direkt auf die Kinder und Lehrerin los, andere aber suchen Halt bei ihren Eltern und verspüren Angst. Man sollte sich vorher aber nicht verrückt machen indem man ein erwartetes Verhalten am Kind heraufbeschwört. Je gelassener man selbst die Einschulung angeht, desto entspannter wird das Kind, weil es die Sicherheit spüren kann. Die Schulzeit sollte immer in ein positives Licht gerückt werden. Schließlich warten hier auf die neugierigen Kinder tolle Erfahrungen die sie mit viel Elan angehen sollten.

Nach dem ersten Schultag

Es gibt im Leben eines Kindes selten so eine Aufregung, wie der erste Tag im Kindergarten oder der Schulbeginn. Die vielen neuen Freunde, die zahlreichen Informationen und Eindrücke, all das macht müde. Der erste Schultag ist ein Fest voller bunter Überraschungen, es wird gesungen, vorgestellt, gespielt und entdeckt. Am Ende sind die frisch gebackenen Schüler fix und fertig. Deshalb sollte nach dem ersten Tag nicht noch groß gefeiert werden. Man sollte seinem Kind nach der Einschulung einfach etwas Ruhe gönnen, es entspannt und ruhig spielen lassen und zusehen, dass es am Abend pünktlich ins Bett kommt. Denn nun ist es an der Zeit regelmäßig rechtzeitig aufzustehen und ausgeschlafen und fit zu sein, damit genug Kraft bleibt um all die Informationen des Schulalltags auf zu saugen.

Der Weg zur Schule

Wann und ob man sein Kind im ersten Schuljahr bereits alleine zur Schule gehen lässt ist oft abhängig von einem selbst, d.h. das Vertrauen in sein Kind und vor allem vom Schulweg. Ist dieser nicht besonders lang und mit wenigen schwierigen Stellen wie Ampeln, Zebrastreifen oder Straßenübergängen bestückt kann man nach einigen Wochen und gemeinsamer Übung an den Risikostellen sein Kind auch mal mit Mitschülern gemeinsam den Schulweg gehen lassen. Das fördert die Selbstständigkeit und gibt fast jedem Kind ein tolles Gefühl. Um das Kind auch in den Morgenstunden für Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu machen sollte man unbedingt Kleidung mit Reflektorflächen wählen oder Accesoires wie Anhänger anbringen.



Ähnliche Beiträge


Kommentare

Nadja 15. Juli 2013 um 22:17

Nächstes Jahr kommt meine große in die Schule…. Ich bin ja wirklich mal gespannt! Danke für Deine Tipps!

Antworten

Lisa 16. Juli 2013 um 22:17

Gerne! Das wird sicherliche eine besonders spannende Zeit für euch. Habt ihr denn vor in den Monaten zuvor mit Büchern oder ähnlichem bereits das Thema aufzugreifen oder geht ihr das gelassen an?

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *