Skip to main content

Checkliste: Kinderschuhe kaufen

Checkliste für den Kinderschuh-Kauf

Die Zeit der nackten Füße im Hochsommer ist langsam aber sicher vorbei und so heißt es auch für die sparsamsten Eltern: Um auch an kalten und nassen Tagen nicht krank zu werden, braucht das Kind jetzt Schuhe. Für eine gute Körperhaltung, sowie wohl geformte Fußknochen der Kinder, sollte man sich ausreichend beim Schuhkauf beraten lassen und einige Tipps beachten.

  • Füße regelmäßig gut vermessen lassen
    Kinderfüße wachsen schnell. Es ist deshalb unbedingt wichtig, die Größe der Füße regelmäßig auszumessen (spätestens alle drei Monate, bei Kleinkindern häufiger). Gute Messgeräte, beispielsweise per Fotografie, wie es sie im hochwertigen Fachhandel gibt, geben die besten und sichersten Auskünfte. Guter Nebeneffekt der Dauerüberwachung: Gerade bei den Kleinsten lässt sich durch regelmäßige Überprüfung der Schuhgröße ein eventueller Wachstumsschub häufig vorhersagen.
  • Nicht nur die Länge messen
    Den einfachen Trick mit dem Lineal kennen viele Eltern. Bei kleinen Schuhgrößen stimmt das Maß des Schullineals nämlich tatsächlich mit der Schuhgröße überein. Dieses Maß berücksichtigt allerdings nur die Länge des Fußes. Es ist für einen optimalen Sitz aber wichtig auch die Fußbreite des Kindes zu kennen. Gute Marken bieten ihre Modelle stets in W(weit), M(mittel) und S(schmal) an.
  • 25 ist nicht 25
    Leider werden viele Schuhgrößen falsch angegeben. Ausschlaggebend für den optimalen Sitz eines Schuhs ist die richtige Schuhgröße „innerhalb“ des Schuhs. Gute Schuhgeschäfte vermessen ihr Sortiment auch entsprechend der Innenlänge und zeichnen die betroffenen Modelle separat aus. So findet man auch bei dicker gefütterten Schuhen die richtige Größe. Mit Schuhmodellen, die mit dem WMS-System ausgezeichnet sind, ist man bezüglich der Schuhgröße hier außerdem stets auf der sicheren Seite.
  • Kindermund tut Wahrheit kund
    Auf dieses Sprichwort sollte man sich beim Schuhkauf nicht verlassen. All zu gern zwängen sich Mädchen und Jungen in Schuhe, die ihnen so sehr gefallen, dass sie Schmerzen in Kauf nehmen. Vor allem kleine Kinder verspüren tatsächlich keine Schmerzen, weil sich ihre Füße noch im Wachstum befinden und die Knochen noch sehr weich sind.
  • Ausreichend Platz im Schuh
    Die Daumenmethode ist grundsätzlich gar nicht so verkehrt. Eine Daumenbreite zwischen großem Zeh und Spitze des Schuhs gilt als ausreichend Platz um auch beim Laufen nicht vorne anzustoßen. Nach heutigen Erkenntnissen raten Mediziner in etwa zu 1,2 cm Platz im Schuh.
  • Stets beide Füße ausmessen
    Man müsste meinen den Schuh an einem Fuß zu probieren sei ausreichend. Gar nicht so selten ist allerdings ein Unterschied von bis zu einer Schuhgröße an den Füßen der Kinder. In so einem Fall muss man natürlich nicht zwei Paar Schuhe kaufen. Der größere Fuß gilt hier allerdings als Richtwert.
  • Gute Beratung ist Gold wert
    Natürlich ist es heutzutage üblich auch Schuhe online zu kaufen. Gerade aber, wenn es um die Gesundheit der Kinder geht, sollte man nicht sparen. Nicht immer ist der optimale Sitz eines Schuhs durch die Eltern richtig zu erkennen. Eine gute Beratung durch qualifiziertes Personal baut späteren Haltungs- oder Fußschäden vor. Die nicht so feine Art: Im Fachhandel beraten lassen und zuhause online kaufen.
  • Gute Qualität
    Eine gute Qualität sorgt für Langlebigkeit, auch beim täglichen Gang zum Spielplatz. Zudem ist es bei Kinderschuhen wichtig auf Schadstoffe zu achten.
  • Ein zweites Paar Schuhe zum wechseln
    Da Kinderfüße weit mehr schwitzen als die von Erwachsenen ist es wichtig mindestens ein zweites Paar Schuhe zu besitzen. Vor allem an Tagen, an denen Kinder sehr lange an der frischen Luft sind, sollte jedes Paar einen Tag Zeit haben um zu lüften und zu trocknen. Je nach Sohle oder Material wird der Fuß zudem immer wieder anders beansprucht, weswegen es im besten Fall nicht der selbe Schuh sein sollte.

 

Am wichtigsten bei Kinderschuhen ist die Schuhgröße. Ein zu kleiner Schuh staucht die Zehen und zwingt sie in die Breite, wodurch ein Spreizfuß entstehen kann. Auch zu große Schuhe, in denen die Kinder nach vorne rutschen sind fatal. Durch den unsicheren Halt, der schnell zu Unfällen führen kann und dem Rutschen nach vorn, werden auch hier die Zehen schnell gequetscht und ähnliche Schäden sind die Folge.



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *