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Was tun, wenn das Kind nicht schlafen will?

Kind will nicht schlafen

All abendlich ist in vielen Wohnzimmern deutscher Familien (und nicht nur hierzulande wahrscheinlich) das gleiche Bild zu beobachten. Zwischen Eltern und Kindern herrscht der immer wieder kehrende Kampf um das Zubettgehen. Während die einen schon beim Umziehen und den Vorbereitungen für die Nacht scheitern, schaffen es andere tatsächlich bis ins Bett, um wenige Minuten später kleine Kinderfüße auf dem Fußboden patschen zu hören. Wenn das Kind nicht schlafen will, ist es für Eltern, die sich nach einem langen Tag nach dem eigenen Feierabend sehnen, eine enorme Geduldsprobe.

Warum will das Kind nicht schlafen, obwohl es müde ist?

Gerade Kleinkinder lernen mit 2 bis 4 Jahren, dass sie eine eigene Persönlichkeit haben und ein eigenständiger Mensch mit freiem Willen sind. Auch die Probleme, wenn Kinder nicht schlafen wollen, sind ein Teil der Trotzphase, in der Kinder sich ausprobieren, Grenzen ausloten und sich behaupten wollen. Es ist das Gefühl unabhängig sein zu wollen, selbst zu entscheiden und eine gewisse Macht zu besitzen. In diesem Fall ist es den Schlaf zu verweigern, der sich nur schwer von den Eltern aufzwingen lässt. Zudem lernen Kinder bis zum dritten Lebensjahr noch Schlafenszeiten zu interpretieren. Als Baby kennen sie ja noch nicht einmal Tag und Nacht. Auch das nächtliche Aufwachen ist, nicht nur bei Kindern, völlig normal. Der Körper wechselt im Schlaf ständig zwischen Tiefschlafphasen, Traumphasen und leichtem Schlaf. Dazwischen wacht man, wenn auch unbewusst, oftmals kurz auf um zu prüfen ob um einen herum alles in Ordnung ist.

Was kann man tun, wenn das Kind nicht schlafen will?

  • Rituale

    Sie sind der wichtigste Bestandteil um ein Kind, das nicht schlafen will zu motivieren und zu beruhigen.In festen Ritualen wie Zähneputzen, Umziehen, dem Vorlesen einer Geschichte und einer herzlichen Umarmung, stets im selben Ablauf, finden Kinder Halt und Sicherheit. Sie wissen genau was nun folgen wird und was von ihnen selbst erwartet wird. Auch das Versprechen in 5 Minuten noch einmal nach dem Kind zu sehen, gibt oft so viel Sicherheit, dass die Kinder in der Zwischenzeit einschlafen. Hier heißt es aber auch tatsächlich nach dem Kind zu sehen, sonst wird es für die Zukunft Vertrauen verlieren.

  • Die vielen Bitten
    Kinder zögern das Zubettgehen gerne mit allerlei Sonderwünschen hinaus. Natürlich möchte man die Bitten nicht ausschlagen. Für die vielen Wünsche geht Zeit ins Land und das Kind bekommt seinen Willen. Dem kann man Vorbeugen, in dem man möglichst viele potenzielle Wünsche mit in das Abendritual einbezieht. So sollte man das Kind noch einmal zur Toilette schicken, ein Glas Wasser neben das Bett stellen und dafür sorgen dass das Lieblingskuscheltier griffbereit ist. So kann man erneute Bitten nach diesen Dingen guten Gewissens beim zweiten Bitten konsequent ablehnen. Um dem Kind ein gutes Gefühl zu geben, kann man beim Zubettgehen auch eine „Extrabitte“ erlauben, die dem Kind vermittelt „ich bekomme etwas extra“. Am Ende erreicht man das eigene Ziel auch trotzdem.
  • Nicht trödeln lassen
    Kinder sind Meister im Hinauszögern wenn sie nicht schlafen wollen. Sie haben zahlreiche Taktiken um immer und immer wieder 5 Minuten zu ergattern. Da muss der Turm noch fertig gebaut werden und die Zahnbürste erst einmal ausgiebig begutachtet werden. Dann ist da noch der Durst und am Ende der sehnliche Wunsch dem Papa noch einmal einen Kuss zu geben. Wie könnte man so ewtas ausschlagen? Doch: Ist diese Taktik zu offensichtlich, sollte man sie unbedingt unterbinden.
  • Die Unabhängigkeit anders vermitteln
    Gerade Kinder, die nicht schlafen wollen, allein aus der Begründung Macht zu haben, kann man anders glücklich stimmen. Indem man sie beim Abendritual selbst möglichst viele Entscheidungen fällen lässt, spüren sie, dass sie als eigene Person ernst genommen werden. So kann man sie bei der Auswahl des Schlafanzugs oder der Gute-Nacht-Geschichte zwischen zwei, drei Alternativen auswählen lassen. Wichtig: Man sollte keine offenen Fragen stellen. „Willst du jetzt ins Bett?“ ist denkbar schlecht, weil ein NEIN darauf folgen würde. Besser wäre „möchtest du jetzt oder in 10 Minuten ins Bett?“. Das Kind entscheidet sich sicherlich für die längere Zeit und ist im Anschluss zufrieden eine Stimme gehabt zu haben.
  • die Schlafenszeit dem Schlafbedarf anpassen
    Manchmal liegt es gar nicht daran, dass Kinder nicht einschlafen wollen, tatsächlich sind manche Kinder einfach nicht müde oder werden nachts für ein, zwei Stunden hellwach und möchten spielen. Ganz ehrlich: Wir Erwachsene wissen genau wie hart es ist einzuschlafen, wenn die wirkliche Bettschwere bzw. Müdigkeit fehlt. Dann stimmen der Schlafbedarf und die Zubettgeh-Zeiten nicht überein. Hier kann es helfen, das Kind später zu Bett zu bringen und eventuell morgens zu wecken, damit es am Abend wieder müde werden kann.
  • Ruhe
    Vor dem Zubettgehen sollten die Kinder zur Ruhe kommen. Fernsehen kann bei manchen Kindern eine regelrechte Reizüberflutung auslösen. Sie benötigen dann erst noch eine Zeit um sich etwas zu beruhigen, bevor sie einschlafen können. Auch aktives Spielen im Bett ist kontra-produktiv. Das Bett sollte ein Ort der Ruhe sein, in dem geschlafen wird und kein Spielplatz. Deshalb sollten auch kleinere Kinder nach dem Aufwachen zügig aus dem Bett genommen werden.

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Am wichtigsten, wenn das Kind nicht schlafen will, ist das Verhalten der Eltern,

Auch wenn es schwierig ist: Ruhig und bestimmt bleiben.

Auf einen Machtkampf von Seiten des Kindes (wir kennen das aus der Trotzphase) gar nicht erst eingehen. Bekommt das Kind beispielsweise einen Wutanfall, am besten in Ruhe lassen. Aufmerksamkeit, auch in Form von Verärgerung gäben dem Kind lediglich eine Bestätigung. Hier gilt es im besten Fall abzuwarten bis der Sturm sich gelegt hat und dann ruhig und selbstsicher das Zubettgehen auf ein Neues angehen.

Oft gehen Tage oder Wochen ins Land, bis das Kind die neuen Rituale und Verhaltensweisen annimmt. Schließlich kann eine Veränderung im Tagesablauf, bei den abendlichen Ritualen oder eben einfach im Verhalten der Eltern durchaus zu Unsicherheiten führen.

Am besten sollte man sich immer wieder vor Augen führen, dass bisher noch jedes Kind irgendwann einen Schlafrhythmus gefunden hat. Das hilft um Geduld und Ausdauer über einen längeren Zeitraum zu behalten.

Das Einschlafen  attraktiver machen

Sicher ist der Kauf eines neuen Bettes nicht unbedingt pädagogisch das sinnvollste Mittel bei einem Kind, das sich womöglich aus Trotz gegen das Zubettgehen weigert. Eine Möglichkeit ihm das Schlafen, vorallem das Schlafen im eigenen Zimmer, schmackhafter zu machen ist es aber allemal. Denn, wer sich in die eigene Höhle, den Rennwagen oder das süße Prinzessinenbett zurückziehen „darf“, tut das in jedem Fall lieber.

(Bei unserem Sohnemann war es tatsächlich ein Rennwagen, der ihn zum Schlafen im eigenen Zimmer inspirierte… 🙂 )


>> alle Kinderbetten in der Übersicht ansehen <<



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Kommentare

Nicole 15. Februar 2014 um 22:17

Hallo…
ich bin Mama von 2 Kindern. Meine Große (8) war von Anfang an ein wahrer Engel in allen Lebensphasen. Ich hab nicht verstanden wie andere Eltern immer so müde und genervt waren, naja- bis dann meine 2 Tochter auf der Welt war (heut 2).
Sie war schon gleich nach der Geburt ein Teufel.. schlafen will sie nicht, spazieren nicht, Auto fahren nicht,,, Garnichts war möglich ohne Geschrei! Nun ist sie 2, und ich hab ja wirklich gehofft das es mal besser wird, und ich vielleicht mal wieder zum Durchschlafen komme…aber da hab ich mich wohl getäuscht… Rituale haben wir, feste Zeiten auch,,,aber schlafen will die kleine Maus einfach nicht! Ich hab vor 2 Monaten die Kündigung bekommen weil ich soooo fertig war das ich wiederholt auf meinem Arbeitsplatz eingeschlafen bin!

Antworten

Lisa 15. Februar 2014 um 22:17

Hallo Nicole,
du Arme! Klingt nach einer wirklich schlimmen Zeit in den letzten beiden Monaten. Kinder können wirklich enorm unterschiedlich sein und wie man bei dir sieht, hat der Charakter oder die Probleme auch nicht immer mit der Erziehung oder den Eltern zu tun. Schließlich tust du beispielsweise mit den Ritualen genau das Richtige. Hast du denn schonmal einen Besuch beim Osteopathen in Erwägung gezogen? Im eigenen Bekanntenkreis habe ich mittlerweile häufig die Erfahrung gemacht, dass Kindern, die besonders viel geschrien haben, ein Osteopath sehr gut helfen konnte. Hast du denn Unterstützung im Familien- oder Bekanntenkreis?

Antworten

Banu 2. Dezember 2014 um 22:17

Hallo Nicole

Probier mal mit Osteopathie.

LG
Banu

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sabine 29. April 2015 um 22:17

Bei meiner war es genau so. Ich habe jegliche Ratschläge angenommen und durchgeführt.
Zeit nach hinten verschieben, mehr Bewegung ,sogar das gemeine „immer ins Bett zurrücktragen“ selbst wenn es weint…
Kurz vor ihrem 3 Geburtstag gab es eine Wende.
Meine Tochter wollte super früh ins Bett.
Ich habe sie gelassen und sie schlief durch. Das blieb auch so bei den folgenden tagen. Sie geht zwar erst um 22.00 Uhr ins Bett,,aber dafür ohne Theater.
Mach dir keinen Druck und lass es zu. Sag ihr lediglich das andere Kinder längst schlafen.Halt an deinen Ritualen fest und besuche oft Freunde/Familie.
dein Kind ist klasse. Du kannst stolz auf es sein, da es jetzt schon so willensstark ist.

Antworten

Alexandra 27. Mai 2014 um 22:17

Meine tochter is zwei einhalb jahre schlafen will sie nicht autofahren der planke horor und keine rinzige nacht schläft sie durch schrsit am tag und in der nacht um 5 uhr früh muss i mit ihr aufstehen bekomme kaum schlaf wenn gut geht 3 std das is zuwenig bin am verzweifeln jeden tag das selbe theater nicht nur wegen schlafen sondern wegen jeder Kleinigkeit wird geschrien und rumgehauen mit kopf hand und Fuß voll schlimm mein Kinderarzt meinte es sei eine phase langsam glaub i nimmer daran 🙁

Antworten

Lisa 28. Mai 2014 um 22:17

Hallo Alexandra,
tatsächlich ist das Alter nicht einfach. Nicht umsonst nennen sich die Jahre „terrible two“- Willkommen in der Trotzphase. Die Kinder enzwickeln gerade ihren eigenen Willen, werden mit neuen Gefühlen wie Frust konfrontiert und aufgrund der noch schlechten Sprache häufig missverstanden. Da ist ein jeder Tag eine große Anhäufung an potenziellen Streitmöglichkeiten. Auch das Schlagen und Beissen ist nicht untypisch. Unsere Große war dabei mitunter erschreckend aggresiv und hat dennoch nichts von dem Verhalten damals beibehalten. Leider kann auch ich nur sagen: Durchhalten und unter Phase abstempeln. Wegen den Problemen beim Autofahren und Schlafen könntet ihr auch mal einen Osteopathen aufsuchen evtl.

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Sabine 16. März 2015 um 22:17

Drei Jahre haben wir um eine vernünftige Schlafzeit gekämpft. Jegliche Erziehungsratgeber durchgewälzt und angewendet und dann habe ich aufgegeben. Ich habe zu meiner Tochter gesagt“ Ich gebe auf, es ist nicht schlimm wenn du bis 02.00 Uhr Nachts au bist. “ und zwei Tage später hielt sie sich von 05.00 Uhr Mordgens bis 09.00 Uhr Abends wach und…schlief durch…und das passierte auch auf den Tagen darauf und darauf und nun sind wir auf 09.00 Uhr aufstehen und 21.00 Uhr ins Bett gehen…
Ich glaube es lag an den Ganzen Druck meiner seits, das Sie nicht durchschlief .

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Lisa 16. März 2015 um 22:17

Hallo Sabine,
danke für deinen Bericht! Tatsächlich ist es häufig so, dass Druck bei Kindern eher Unsicherheit verursacht. Man mag aber natürlich auch nicht einfach „nachlassen“ wenn man mit etwas unzufrieden ist.
Schön aber zu sehen, wie es funktionieren kann.
Ich wünsche euch viele weiterhin so gute Nächte 🙂

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Kyra 16. Juni 2014 um 22:17

Hallo,
Mein Sohn ist jetzt 2,5 Jahre alt und wir sind am verzweifeln. Er schläft abends nur sehr schlecht ein, meistens dauert es 3 Stunden und wenn er doch mal schnell einschläft dann wird er nachts 2-3 mal wach. Im Moment schläft er wieder bei uns im Bett weil er auch nicht wirklich in seinem eigenen Bett schlafen möchte, aber dadurch können mein Freund und ich nicht mehr ruhig schlafen. Wir haben es schon mit einem Ritual probiert, wir haben den Mittagsschlaf weg gelassen, wir haben es ausprobiert ihn den ganzen Tag austoben zulassen damit er abends schön müde ist, aber das hilft alles nix. Wir machen das jetzt seit einem Jahr so mit und so langsam geht uns die Puste aus. Hast du vielleicht noch einen Tipp für uns was wir mal ausprobieren können?

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Lisa 16. Juni 2014 um 22:17

Hallo Kyra,
habt ihr eure Versuche denn immer über einen längeren Zeitraum ausprobiert? Sprich, mal mehrere Tage den Mittagsschlaf weggelassen, ein Ritual wochenlang durchgeführt? Wie sieht es denn aus, wenn ihr ihn ins Bett bringt? Kommt er einfach häufig herunter oder ist er wach in seinem Zimmer?

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Jennifer 23. Dezember 2015 um 22:17

Guten Morgen,

Habe ein Problem. Ein Sohn Andreas 3 jahre alt, will nicht mehr in seinem Bett schlafen. Er sagt er hätte Angst ich hab gesagt wovor er Angst hätte er meinte es sei monster da. Er mag zu Mama ins Bett. Nimmt seine Sachen und geht zu mir ins Schlafzimmer. Er schläft seit 4 Wochen bei uns er mag das ich da bleibe wenn er schläft. Wenn ich gehe dann schreit er Mama ich habe angst Mama. Und bricht mir mit Absicht. Ich kann doch net mit ihm um 20 Uhr ins Bett gehen.

Ich bitte um eure Hilfe was kann ich tun.

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Lisa 3. Januar 2016 um 22:17

Puh. Hier ist sicherlich Konsequenz und Einfühlungsvermögen gefragt. Der gesunde Grad zwischen Konsequent sein und das Kind zum schlafen in seinem eigenen Zimmer oder (je nach euren Vorstellungen) wenigstens alleine schlafen in eurem Zimmer und gleichzeitig auf seine Ängste eingehen ist bestimmt schwer zu finden. Sicherlich ist es sinnvoll ersteinmal das Thema Monster zu besprechen, ihm diese Ängste zu nehmen und dann schritt für schritt daran arbeiten, dass er alleine schlafen kann. Wie gesagt je nach euren vorstellungen in eurem oder seinem Bett. Viele Familien haben kein problem mit dem „Familienbett“. Möchtet ihr ihn aber in seinem Zimmer haben, dann sollte dort eine warme Athmosphäre herschen, vielleicht hilft auch ein Nachtlicht gegen die Angst vor den Monstern, Musik oder die leicht geöffnete Tür?

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Felicitas 8. Juli 2014 um 22:17

Hallo zusammen,

meine Kleine (2,5 Jahre) hat sich mit dem Schlafen gehen auch echt schwer getan. Wusste gar nicht mehr, was ich tun soll. Bin dann auf Facebook auf das Buch vom kleinen Igel Igebitz (Gute Nacht, Igebitz! Ein kleiner Igel will nicht schlafen) gestoßen, der ebenfalls nicht schlafen will. Habe es gekauft und nun lesen wir es jeden Abend vor dem Zubettgehen. Meine Tochter passt sich dem Schlafen gehen mittlerweile viel besser an – vor allem, weil sie durch das Buch nun wirklich versteht, dass Schlafen wichtig ist. Wir habens zwar noch nicht ganz geschafft, aber mithilfe dieser Einschlafgeschichte ist es weitaus besser geworden.

Viel Kraft weiterhin und alles Gute –
Felicitas

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Alina 7. Oktober 2014 um 22:17

Hallo! Mein Sohn zwei jahre alt macht nur noch Theater wenn es schon Abendbrot gibt dann bockt er schon rum. Gehen wir ins Bad Zähne putzen gibt es nur Geschrei dann schläft er zwei Stunden möchte dann aufstehen sage ich nein du musst schlafen gibt es nur Geschrei nachts wird er um zwei wach macht so Randale das ich mit ihn aufstehen muss und er hält es bis 12.30 uhr durch bis es zum mittagschlaf geht. Ich bin fix und foxi der kleine Zwerg muss doch mal kaputt sein. Lg

Antworten

Lisa 7. Oktober 2014 um 22:17

Hallo Alina,
ich kann dir aus eigener ERfahrung sagen: Das geht vorbei und diese Phasen haben alle Kinder einmal. Unser Kleiner ist diesbezüglich momentan auch extrem schwierig. Sie sind mitten in der Trotzphase. Da liegen die Probleme bezüglich dem Einschlafen selten in irgendwelchen Ritualen oder ähnlichen, sondern einfach im Ausleben der Trotzphase. Sie testen jetzt: Wie weit kann ich gehen? Wie reagiert Mama wenn ich mich wehre ins Bett zu gehen oder einfach aufstehe? Jedes Verhalten deinerseits ist dann interessant, ob nun laut oder leise. Alles weckt sein Interesse. Es ist leicht gesagt, aber sauer und laut werden hilft nun genauso wenig wie vernünftige Worte. Du musst ihm klar aufzeigen was er tun soll und dem Gezeter so wenig Beachtung schenken wie möglich. Oft hört man selbst ob esich um Zorn oder Probleme handeln. Was hilft ist in sich zu gehen und zu überdenken: Hat er getrunken, eine frische Windel, habe ich mir für ihn Zeit genommen? Wenn alle Grundbedürfnisse und Bedürfnisse nach Nähe befriedigt sind, handelt es sich zu 99 Prozent schlichtweg um reines Ausprobieren und Trotzen. Da hilft nur die Zeit und Geduld… so ätzend dieser Ratschlag ist.

Antworten

Manu 8. Dezember 2014 um 22:17

Hallo. Mein kleiner Sonnenschein wird im Januar 3 Jahre. Er ist im Moment auch sehr sehr Trotzig, aber extrem. Wir hatten nie Probleme mit dem zu Bett gehen. Allerdings seit ca. 3-4 Wochen haben wir lange Abende, bis er endlich schläft.
Haben auch von Anfang an Rituale, doch diese Interessieren ihn gar nicht mehr im Moment.
Bei Ihm weckt weder die laute noch die ruhige Reaktion von meinem Mann und mir Interesse.
Was kann man dagegen tun?
Hab auch schon mit Bekannten darüber gesprochen, die meinten, bei Ihnen hat es geholfen, immer wieder Spielsachen wegzunehmen. Sprich, Ritual durchziehen, dem Kind verdeutlichen, dass es jetzt Zeit ist zu schlafen und wenn nicht geschlafen wird, kommt ein Spielzeug, bzw. Kuscheltier weg. Und wenn er jetzt schön schläft und liegen bleibt, bekommt er es am nächsten Tag wieder.
Kann man das machen, oder ist das eher schlecht?
VG Manu

Antworten

Lisa 8. Dezember 2014 um 22:17

Hallo Manu,
mit drei Jahren finde ich das ein wenig radikal. Es ist völlig normal, dass Kinder in dem Alter auch mal Probleme mein Einschlafen machen. Macht er denn noch einen Mittagsschlaf? Vielleicht bräuchte er den nicht mehr und würde einfacher in den Schlaf finden wenn er nicht mehr mittags schläft. Vielleicht bedarf es auch einfach ein wenig Geduld mit ihm.
Oft hilft wirklich nur immer und immer wieder zu Bett bringen und somit zeigen, dass man selbst länger durchhält als das Kind. Das Problem beim nachgeben ist eben, dass ein Kind nur lernt „wenn ich lang genug schreie bekomme ich ja doch meinen willen“
Konsequent und ruhig bleiben.
Das Spielzeug wegzunehmen halte ich für wenig sinnvoll, da das Kind da nur schwer einen Zusammenhang ziehen kann. Konsequenzen sollten immer nachvollziehbar und schlüssig für ein Kind sein.

Antworten

Manu 10. Dezember 2014 um 22:17

Danke für die Hilfe Lisa. Ja er macht noch einen Mittagsschlaf, aber den braucht er definitiv noch. Er geht nach dem Kindergarten bzw. nach dem Essen mittags teils freiwillig mit hoch ins Bett. Beim Mittagsschlaf gibt es auch überhaupt keine Probleme. Nur abends. Er schläft aber auch nicht ewig Mittag, ne Stunde oder eineinhalb….. Ich pauere Ihn aus Nachmittag, mit den verschiedensten Variationen und Aktivitäten und er ist auch Hunde müde am Abend. Aber Konsequenzen habe ich ja keine, die ich ziehen kann, wenn ich ihn immer und immer wieder vom Gang ins Bett trage/ bringe und das immer und immer wieder.

Antworten

Lisa 10. Dezember 2014 um 22:17

Ist er vielleicht schon ZU müde? Manche Kinder finden auch ganz schlecht in den Schlaf wenn sie einen gewissen Punkt überschritten haben.
Ansonsten finde ich kannst du nur durchhalten und wie du schon sagst, immer und immer wieder ins Bett bringen… Unsere Große mussten wir schon schier einsperren. Haben wir natürlich nicht. wir haben sie immer wieder ins bett und an der tür gewartet. Immer wieder Kind rein. Alles versucht. Tür auflassen, dabei bleiben etc. etc. Letzten Endes hatten wir den längeren Atem und irgendwann hat sich das Problem von selbst erledigt.

Wichtig noch: Man muss natürlich um das Weinen etc. aushalten zu können dafür gesorgt haben das erstmal alle Bedürfnisse sicher befriedigt sind. D.h. es durfte kuscheln, was trinken, auf Toilette etc.etc.
Aber auch hier muss man aufpassen nicht zum Spielball der kleinen zu werden. Die lassen sich ja die tollsten Dinger einfallen..

Ich wünsche dir einfach vor allem einen langen atem und kraft. UND: Geduld!!! Es wird besser…

Antworten

Jean-Pascal 22. Dezember 2014 um 22:17

Guten abend,

meine Tochter Mira ist jetzt 5 monate und 8 tage alt. sie ist an sich ein sehr einfaches und vorallem pflegeleichtes kind. sie ist einfach zu beschäftigen, sie isst gut (klar ab und an mal trotzig) aber verhundert ist sie noch nicht. das einzige was einfach überhaupt nicht klappen will ist das abendliche einschlafen. ob ritual, spaziergang oder sonstwas, wir haben mittleriwele alles ausprobiert und sind fast soweit zu sagen etwas zur beruhigung zu geben ( auf raten des arztes sollen wirs versuchen). aber wir sind irgendwie dagegen. selbst wenn die kleine uns bis 1 uhr fit hält, steht sie morgens um 8-9 auf und das jetzt bald seit 2 wochen. sprich wir ziehen das auch eiskalt durch.
was mir aufgefallen ist, sobald man sie auf den arm hält und mit ihr interagiert ist sie quietschlebendig und alles ist vergessen. wir haben das versuchsweise 1-2 mal ausprobiert.

vll hast du nen guten ratschlag für uns, wir probieren wirklich alles aus und haben ein offenes ohr für alles.

MFG Pascal

Antworten

Lisa 25. Dezember 2014 um 22:17

Hallo Pascal,
eure Kleine ist ja noch total jung. Da von Schlafproblemen zu sprechen halte ich für etwas früh. Von kindern in diesem Alter zu erwarten, dass sie jeden Abend pünktlich zu Bett gehen ist ein wenig viel verlangt. Was heißt denn „sie hält euch bis 1 Uhr fit?“ Schläft sie nicht alleine, sondern nur mit euch im Raum ein? Schläft sie nur auf eurem Arm ein? Schreit sie viel oder ist sie einfach nur hellwach? 8 oder 9 Stunden Schlaf in der Nacht ist für ein Baby in dem Altera uch nicht unbedingt wenig, schließlich schläft es auch tagsüber noch… im Grunde klingt dein Bericht über eure Mira eigentlich nicht ungewöhnlich.

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Pascal 29. Dezember 2014 um 22:17

Hi lisa,

naja sie hält uns in dem sinne fit, das sie sich nur weigert einzuschlafen. bis 1 uhr nachts oder 5 uhr morgens, es wirkt als würde sie trotzig sein und angst haben etwas verpassen zu können. einschlafen tut sie ausschließlich abends nur bei ihrer mutter auf dem arm. damit ist sie groß geworden und ich denke das wird wohl in zukunft wohl noch so weiter gehen.
schreien tut sie immer wenn es heißt schlafenszeit. wie oben beschrieben, es wirkt als wäre sie trotzig. vielleicht erwarte ich wirklich zuviel, es ist nur komisch das meine tochter an sich ein absolutes vorzeigekind ist, aber mit der zeit ausgerechnet das einschlafen zur farce wird.

Antworten

Lisa 29. Dezember 2014 um 22:17

Hallo Pascal,
ein 5 Monate altes Kind macht das sicherlich noch nicht aus Trotz. Von „damit groß geworden“ kann ja im Grunde auch keine Rede sein 🙂 Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Mit fünf Monaten noch auf dem Arm einzuschlafen sagt nichts über die zukunft aus. Auch meine Tochter schlief ca. bis sie acht Monate war jeden Abend auf meinem Arm ein. Alleine einschlafen konnte sie auch erst sehr spät.
Gebt der kleinen ein wenig mehr Zeit. Sie ist ja noch kein halbes Jahr alt. Da von Schlafproblemen zu reden ist doch recht weit hergeholt. Habt Geduld… meist legen sich solche Dinge ohne das man eigentlich weiß warum. Versucht ruhig weiter sie auch mal allein einschlafen zu lassen, aber wenn sie auf dem Arm problemlos einschläft, warum eigentlich nicht?

Antworten

Jenny 26. Dezember 2014 um 22:17

Hallo an euch alle 🙂

Mein Sohn ist schon 6
Und seit einem Jahr hab ich massive Probleme, mit seinem Schlafverhalten. Teilweise liegt er täglich über 3 Stunden im Bett bevor er schläft.
Er möchte alles kontrollieren und vor allem Macht ausüben. Ich hab schon vieles versucht. Unter anderem Belohnungsprinzip, Heilpraktiker etc. Dann schlief er mal 1-2 Wochen normal dann fing er wieder genauso an.
Er ist so übermüdet und gereizt dass er teilweise gar nicht mehr weiß was er mit sich anfangen soll. Und ich auch nicht.

LG Jenny

Antworten

Lisa 28. Dezember 2014 um 22:17

Hallo Jenny,
das klingt ganz schön anstrengend… Wann bringst du ihn denn zu Bett?

Antworten

Darita 23. Januar 2015 um 22:17

Hallo allerseits 🙂

Auch ich habe seit monaten (seit seiner geburt) mit meiner schlaflosigkeit zu kämpfen, den mein kleiner 2,5 jähriger engel mir bereitet. Auch wir haben zu-bett-geh rituale und schauen täglich, dass er an die frische luft kommt und sich austoben kann, um am abend zufrieden einschlafen zu können. Er geht auch zweimal die woche in die krippe und ist danach auch sehr müde und dennoch findet er den schlaf nicht 🙁 meine mama macht ihm seit seiner geburt cranio und bachblüten und homöophatie haben wir nach wie vor im einsatz. Aber es scheint nur bedingt zu funktionieren.
Mir ist aber etwas aufgefallen, kann es sein, dass sie in dem alter albträume haben, warum sie dann nicht ein-oder durchschlafen können? (Evtl angst vor dem schlaf wegen den träumen?)
Manchmal habe ich auch das gefühl, dass unser sohnemann nicht schlafen möchte, weil er weiterhin noch „party“ machen möchte. Wir haben einen 7 jährigen zuhause, der theoretisch später zubett gehen dürfte, aber das klappt natürlich auch niicht, weil der kleine weiterhin spielen möchte und niemals vor dem grossen ins bett gehen würde. Ist für den grossen manchmal scgon mühsam und unfaire (sagt er).
Interessant ist nur, dass wenn wir sie ins bett begleiten fast schon 21.30 ist, der grosse schläft in null komma plötzlich ein und der kleine schlussendlich doch erst um 23.00

Antworten

Lisa 26. Januar 2015 um 22:17

Das klingt nach einem anstrengenden Alltag… aber bei wem ist das mit Kleinkindern nicht so ;)?

Tatsächlich ist 2,5 Jahre ein Alter bei dem viele Kinder so richtig anfangen zu träumen bzw. bewusst zu träumen. Vielleicht macht ihm das wirklich Angst.
Manche Kinder tun sich auch schwer einzuschlafen, wenn sie ZU müde sind. Kann das vielleicht sein?

Hat euer Kleiner denn morgens Probleme aus dem Bett zu kommen oder „genügt“ ihm der Schlaf ab 23.00 Uhr?

Für den 7-jährigen natürlich auch schwierig. Verständlich, dass er länger wach bleiben möchte. Die beiden schlafen in einem Zimmer?

Antworten

Darita 26. Januar 2015 um 22:17

Hallo Lisa,
Danke für deine Antwort 🙂
Mittlerweile hat sich mein Körper an die Ansträngung und wenig Schlaf gewöhnt. Leider hatte ich dennoch im Dezember ein Burnout, weil mein Kopf nie richtig zur Ruhe kommen konnte und ich funktionstüchtig sein musste für mein Abi und gearbeitet hatte ich auch noch nebenbei, was ich jetzt aber aufgehört habe.
Die Kinder schlafen im gleichen Zimmer. Wir sind uns aber am überlegen sie zu separieren, was dem Kleinen gar nicht gefallen wird. Und es ist wirklich so, dass er übermüdet ist und den Schlaf nicht findet. Ich nehme ihn zu mir ins bett und liege mich mit ihm hin und er wälzt sich hin und her bis er dann ca. Halb 11 (die letzte nacht) einschlief. Wir wecken ihn bewusst um halb 8, wie der grosse und unser neuer versuch wird sein den mittagsschlaf aus zulassen.
Was kann man aber dagegen tun, wenn sie zu übermüdet sind und den schlaf nicht finden? Spazieren gehen? Für büchlei lesen ist er oft zu aufgezogen.
Danke für deine Nachricht.

Antworten

Lisa 26. Januar 2015 um 22:17

Hallo Darita,
der Vorteil an seperaten Kinderzimmern ist, dass sich das zeitlich getrennte Zubettbringen ein wenig vereinfacht.
Wenn du sagst ihr wollt den Mittagsschlaf auslassen und er ist abends aber völlig übermüdet ist das eigentlich widersprüchlich. Denn Ziel wäre es ja, dass er Abends nicht zu übermüdet für das Bett ist.
Wann beginnt ihr denn ihn ins Bett zu bringen? Erst um halb 10? Dann solltet ihr vielleicht versuchen ihn wesentlich früher zu Bett zu bringen. Welche Rituale gibt es denn? Unser Sohn durfte mit 2,5 Jahren abends das Sandmännchen kucken. Das half zum einen dass er körperlich etwas zur Ruhe kam vor dem Zubettgehen und zum Anderen verbindet er das Sandmännchen nun automatisch mit der Schlafenszeit.

Antworten

nike 31. Januar 2015 um 22:17

hallo, unsere maus ist 3,5 jahre alt. wir hatten nie wirklich Probleme beim Zubettgehen. nun, seit ca 1 Woche steht die kleine Prinzess ständig nach dem Ritual aus ihrem Bettchen auf, setzt sich auf die stiege, nach dem ersten mal wieder Zubettgehen dreht sie sich das licht in ihrem Zimmer auf, sagt trotzig “ ich will jetzt nicht schlafen „… das mit der kuscheltier -wegnehmaktion funktioniert überhaupt nicht. ich dachte anfangs sie hätte vielleicht angst so ganz im dunklen, haben ihr ein klein wenig die Türe offen lassen,- nein,- sie steht wieder auf und macht noch weiter auf, oder sie geht ins Badezimmer und geht zum 3.mal aufs wc…
ob mit leisen oder auch lauten Worten keine chance. unser 8 jähriger kann auch deshalb nicht einschlafen, und muss am morgen zur schule,- wir befolgen alle Rituale … wenn sie im Bett ist scheint sie nur darauf zu warten bis sie loslegen kann.

Antworten

Lisa 2. Februar 2015 um 22:17

Hallo Nicole,
deine Maus befindet sich eben gerade mitten in der Trotzphase. Wenn du alle „Bedürfnisse“ befriedigt hast, hilft da meist nur noch Phase aussitzen, abwarten und den längeren Atem haben. Immer wieder ins Bett….
Wir haben uns beim Kleinen mit „Sicherung“ raus gegen das Licht anschalten gewehrt, aber ob das mal so Mittel der Wahl ist will ich bezweifeln 🙂

Antworten

Katrin 10. Februar 2015 um 22:17

Hallo Lisa,

unser Kleiner (2,5 Jahre) braucht momentan immer länger, um einzuschlafen. Ich bin langsam am Ende und daher leider manchmal dann auch gereizt. Aber es ist egal, ob ich ruhig oder gelassen bin, er will einfach nicht. Wir hatten mal eine kurze Phase, in der ich rausgehen konnte (habe das dann gestaffelt, in eine, dann zwei, dann fünf, dann zehn Minuten), und er dann irgendwann eingeschlafen ist. Ich habe ihn dann morgens immer gelobt, dass das so super gemacht hat. Aber nach drei Wochen war das vorbei. Er sagte dann auf Nachfrage, dass er Angst hat, wenn ich rausgehe. Das habe ich akzeptiert, ihm aber auch gesagt, dass ich doch immer in der Nähe bin. Aber das war ihm egal. Irgendwann hab ich dann, als es mal wieder etwas besser lief, die Gitterstäbe vom Bett entfernt aber da wurde es auf einen Schlag immer schlimmer. Dann hab ich sie wieder dran gemacht und er ist aus dem Bett geklettert. Also hab ich jetzt natürlich Angst, dass er sich wehtut und lass die jetzt draußen.
Ich sitze immer nach dem Zähneputzen und Bettfertig machen mit ihm in seinem Zimmer und lese ihm Geschichten vor. Das will er aber nicht aufhören. Wenn wir dann ausmachen, dass er nach der Geschichte dann ins Bett soll und ich ihm gern noch eine weiter vorlese, sagt er zu, danach will er das aber nicht mehr haben. Und wenn doch, mag er die Augen nicht zumachen. Ich mache Musik an, Licht an. Alles soll ich dann hin und wieder aus- bzw. wieder anmachen und so weiter. Auch das ständige wieder ins Bett packen bringt nur was, dass er in seinem Bett bleibt, aber da steht er dann drin und schreit rum und will sich nicht hinlegen, geschweige denn schlafen.
Mein Mann ist etwas gelassener, er erzählt dem Kleinen immer schön langweilige Geschichten. Das hat früher super funktioniert. Jetzt quatscht er die ganze Zeit mit und wird alles andere als müde und irgendwann ruf und weint er wieder nach mir.
Am sichersten war dann, ihn mit in unser Bett zu nehmen und er schläft dann da ein, das wollte ich zwar nicht, weil ich es nicht zur Gewohnheit werden lassen wollte. Aber selbst das funktioniert momentan nicht wirklich.
Ach ja, abends dauerts jetzt manchmal bis zehn bzw. elf. Er kommt dann morgens auch nicht wirklich aus dem Bett. In der Krippe schläft er normal, immer zwischen anderthalb und zwei Stunden.

Ich weiß nicht mehr weiter. Hast Du irgendwelche Tipps?

Liebe Grüße,
Katrin

Antworten

Lisa 10. Februar 2015 um 22:17

Hallo Katrin,

erstmal: das ist ganz normal. Der Kleine ist mitten in der Trotzphase. Was super passt: Er lässt dich die verschiedensten Sachen im Zimmer machen (Licht aus, Licht an, Spielzeug hier, Spielzeug da…, Licht an usw.) Da kuckt ein kleiner Mann wohl wie Mama sich so leiten lässt 😉 Das gleiche haben wir gerade beim Kleinen auch zuhause. Ich kann dir nur leider gar nicht so richtig weiterhelfen. Voraussetzung für ein gutes Zubettgehen ist sicherlich:

-bald anzufangen (damit er nicht schon übermüdet ist und deswegen nicht einschlafen kann)
-jeden Abend die selben Rituale
-Grundbedürfnisse befriedigen (Wickeln, etwas zu Trinken geben, vorher gut essen lassen, Nähe, Zuneigung)

Wenn er dann immer wieder aufsteht oder weint, obwohl ihr lange bei ihm wart, ihm auch vorgelesen habt etc. hilft es nur sich zu sagen: „Kleiner Mann, du hast alle deine Bedürfnisse befriedigt, ich habe mir zeit für dich genommen etc. Nun ist es an der Zeit zu schlafen“ und durch zu halten. Immer wieder ins Bett bringen, ohne große Worte.

Nehmt euch nicht zu viel Zeit wenn ihr ihn wieder ins Zimmer bringt. Denn dann bekommt er ja jede Menge aufmerksamkeit und somit Lohn für sein Weinen. Ihr habt euch vorher intensiv Zeit genommen. Irgendwann ist dann auch gut. Man kann ihn mit lieben aber wenigen Worten zurücksetzen und gut ist…

Das kann leider schon mal einige Zeit dauern. Aber irgendwann wird er merken: „Ich hab nichts davon… ich werde immer nur zurück ins Bett gesetzt“ Der kleine versucht gerade seine Grenzen zu erfahren (ganz typisch für das Alter). das müsst ihr euch immer wieder vor Augen halten. Wo sollen eure Grenzen sein? Wo soll er sie spüren? Beispielsweise ab einer gewissen Uhrzeit eben. Die Grenzen müssen aber auch immer die gleichen bleiben. Da sollte man nicht ab und an weich werden und ihn in euer Bett lassen etc. Woher soll ein Kind sonst wissen wo genau(!) die Grenze ist.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft und das diese Phase schnell vorbei ist!

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Katrin 10. Februar 2015 um 22:17

Hallo Lisa,

er lässt mich ja nichts machen, ich frage ihn oder mache es von alleine, z.B. sein Licht vom Babyphone an, oder die Musik. Manchmal stört es ihn, und dann mach ich es wieder aus. Es ist auch egal, wann wir anfangen, er hat momentan einfach keine Lust.
Rausgehen, kann ich erst, wenn er schläft und dann auch nur auf Zehenspitzen. Wenn ich vorher rausgehe (manchmal will er das auch von alleine) dann steht er spätestens nach zwanzig Sekunden auf und kommt an die Tür. Soll ich das trotzdem einfach versuchen rauszugehen und ihn immer wieder in sein Bett legen? Das mache ich ja eh schon, wenn ich in seinem Zimmer bleibe und ihn irgendwann ins Bett gelegt habe, nachdem wir echt meistens lange gekuschelt haben beim Buchanschauen und er dann wieder aus dem Bett rauskommt. Also an fehlender Nähe kann es nicht liegen, wir kuscheln eigentlich immer viel mit dem Kleinen, da er das selber haben will und wir es auch sehr gern machen. Und dieselben Rituale haben wir eigentlich schon immer. Bis auf das Zähneputzen und Buchanschauen. Die Sachen kamen erst mit der Zeit dazu. Früher hab ich ihm was vorgesungen, das mag er heute nicht, da will er lieber selber singen.
Also meinst Du, ich sollte nach zwei, drei Geschichten mal wieder versuchen, aus dem Zimmer zu gehen und ihn dann die nächste halbe, dreiviertel Stunde immer wieder ins Bett legen. Hmm, hab ich noch gar nicht so richtig drüber nachgedacht. Vielleicht merkt er ja irgendwann wirklich, dass es nichts bringt. Das werde ich dann wohl mal ab heute versuchen. 🙂
Achja, er ist seit knapp einer Woche ohne Schnuller und seitdem ist das Einschlafen auch noch heftiger geworden, aber er fragt nicht mehr danach, aber das Beruhigende ist natürlich weg… also die momentane Verlängerung des Schlafengehens liegt bestimmt auch ein bissel daran aber vorher war es auch nicht viel besser…

Danke für die Tipps und liebe Grüße

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Lisa 10. Februar 2015 um 22:17

Das kann natürlich sein. Der Schnuller hat ja schon eine extreme Beruhigungswirkung gegen die sich die Kleinen ja manchmal kaum wehren können 🙂

Ich denke ihr könnt wirklich nach dem vielen Kuscheln und Vorlesen getrost das Zimmer verlassen und ihn immer wieder in sein Bett bringen. Vielleicht merkt er recht schnell, dass nun nichts mehr folgen wird und es einfach Zeit ist zu schlafen…

Haltet durch! 😀

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Katrin 12. Februar 2015 um 22:17

Hallo Lisa,
ein kleines Update… nach zwei Abenden sehe ich schon Licht am Ende des Tunnels 
Ich mache es so: wir schauen noch zwei Bücher an, die er sich selber aussuchen kann, ich biete ihm auch an, dass wir´dabei oder danach noch kuscheln können und sage ihm, dass es danach ins Bett geht. Kuscheln mag er in dem Moment grade nicht so, ich sage ihm aber, dass das dann später ja nicht mehr so wirklich geht, weil er dann ja schlafen soll. Dann soll er in sein Bett gehen, das macht er anfangs auch. Dann geh ich raus und stelle mich an seine Zimmertür. Bei ihm im Zimmer ist das Licht aus. Ich steh draußen, der Flur ist hell. Dann geht schnell das Geschrei los, dass ich reinkommen soll, dass er kuscheln will, etc. Aber das mache ich in dem Moment noch nicht. Dann dauert es eine Weile, ich sage, dass er sich hinlegen soll, sonst gehe ich hinter die Wand, wo er mich nicht sehen kann. Das will er nicht. Dann machen wir das Spiel ne Weile, er weint und schreit, kommt raus, ich leg ihn wieder ins Bett (ein, zweimal nehm ich ihn noch so 15 Sekunden in den Arm und kuschel ein wenig dabei mit ihm) und irgendwann nach ner Menge Geschrei liegt er dann da und nach ein paar Minuten schläft er dann ein… Vorgestern dauerte es insgesamt 1,75 Stunden, gestern nur noch knapp eine Stunde. Ich denke, langsam wird’s und er weiß ja, dass ich da bin und er ja nachts auch rüberkommen darf. Das mag ich ihm noch nicht nehmen und es war heute auch erst kurz vor dem Aufstehen. Ich bin glücklich, dass ich jetzt so schnell damit angefangen habe, ohne mir noch ewig Gedanken zu machen, wie genau ich das jetzt durchziehen möchte 
Mal schauen, wie es weiter läuft, aber danke nochmal fürs Zuhören und Tipps geben.
Liebe Grüße
Katrin

Lisa 12. Februar 2015 um 22:17

Hallo Katrin,
das freut mich sehr!
Unsere beiden dürfen nachts auch rüber kommen. Jederzeit eigentlich. Nur eben noch nicht wenn wir zu Bett gehen. Ich (persönlich!) finde es einfach wichtig als Paar allein auch ins Bett gehen zu können und nicht sofort jemanden zwischen uns liegen zu haben 🙂 Meist wandern wie gesagt auch nachts noch ein paar Füße.
Ich finde es klingt gut wie du das machst und die immer kürzer werdenden Einschlafzeiten sprechen ja auch für sich.
Ganz bestimmt spielt sich das bald ein. Kinder merken schnell wenn Mama und Papa es jetzt ernst meinen 😀


Katrin 18. Februar 2015 um 22:17

Hallo Lisa,

wir haben uns jetzt bei so um die 30 Minuten eingependelt. Gestern hat er sogar nach 20 Minuten mit seiner Spieluhr gespielt und ich konnte ganz weg gehen. Er geht jetzt auch freiwillig ins Bett und weint gar nicht mehr dabei. Ich bin echt erleichtert und glücklich. 🙂

LIebe Grüße
Katrin

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Lisa 18. Februar 2015 um 22:17

Hallo Katrin,
das freut mich riesig für euch. Woran auch immer es gelegen haben mag :)… hauptsache es hat funktioniert!

Antworten

Katrin 18. Februar 2015 um 22:17

Ganz einfach, ich habs damals abgebrochen, weil er sagte, er hat Angst wenn ich ihn alleine lasse. Sowas nehm ich ernst und dann bin ich bei ihm geblieben bis er eingeschlafen ist und er hat es dann immer weiter ausgedehnt. Jetzt bestimme ich wieder und Im Bett liegen müssen und Mama ist im Flur ist halt ziemlich langweilig, da schläft man eben schneller ein 🙂 und da ich im Flur bin, sieht er mich und kann keine Angst haben, wenn ich weg bin, weil ich bin ja da 🙂

Antworten

Jasmin 2. März 2015 um 22:17

Hallo Lisa ,
unsere Tochter wird in ein paar Tagen 2 Jahre alt. Seit ein paar Wochen schläft sie nachts nicht mehr richtig , wird wach . Und will dann spielen . Seit 4 Tagen will sie nicht mehr in ihrem Bett schlafen .
Ich weis nicht mehr weiter . Hast du Tipps für mich ?
Liebe Grüße
Jasmin

Antworten

Lisa 4. März 2015 um 22:17

Hallo Jasmin,
das ist ganz normal. Wie aus heiterem Himmel macht das Schlafen manchmal Probleme. Oft fangen sie in dem Alter auch an zu Träumen und haben einiges zu verarbeiten. Bzgl. des Bettes hilft nur konsequent bleiben, außer es stört euch nicht wenn sie nachts wandert. Bei uns z.B. dürfen die Kinder nachts ruhig kommen, nur abends soll jeder erstmal in sein Bett…
Das sie nachts dann spielt hatte unser Kleiner auch. Da hilft auch nur: Immer wieder zurück ins Bett, Licht aus (da kann auch Sicherungen raus helfen) und möglichst viel Spielzeug außer Reichweite damit das Spielen gar nicht erst so viel Spaß macht.
Und ansonsten… abwarten und hoffen das die Phase bald ein Ende hat! Denn das wird sie sicherlich genauso plötzlich wie sie gekommen ist 😀

Antworten

Jasmin 5. März 2015 um 22:17

Vielen Dank Lisa für deine Antwort .
Ich werde mein Glück versuchen .

Antworten

Jenna 27. April 2015 um 22:17

Hallo Lisa,

ich habe versucht, meinen Sohn immer wieder ins Bett zurück zu bringen. Das Ganze haben wir bestimmt 1,5 Stunden lang gemacht, immer und immer wieder zurück ins Bett. Mein Sohn hat getobt und geschrien und geweint und war am Ende fix und alle. Ich habe dann abgebrochen, weil ich das Gefühl hatte, ich könnte das jetzt noch 3 weitere Stunden so durchziehen ohne das sich etwas ändert und er liegen bleibt. Außerdem hatte ich das Gefühl, ihn zu brechen und das wollte und will ich nicht. Es muss doch eine Lösung geben, oder? Was tun?

Antworten

Lisa 28. April 2015 um 22:17

Hallo Jenna,
tatsächlich können die Kinder wirklich ungeheuer ausdauernd sein. Aber wenn du das Gefühl hattest du würdest ihn brechen ist es sicherlich einen anderen Weg einzuschlagen. Schließlich muss man auch vom Bauchgefühl hinter seinen „Methoden“ stehen. Vielleicht hat er das sogar gemerkt, dass du unsicher wirst.

Wie alt ist denn dein Sohn?

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Nadine 22. Mai 2015 um 22:17

Schoenen Guten Abend,
Leider habe ich das einschlaf Problem auch mit meinem 2 Jährigen Sohn. Man kann alles tun und geben aber er möchte einfach nicht einschlafen. Manchmal liege ich mit den Nerven wirklich schon am Ende, da ich wirklich nicht net weiter weiß. 🙁

Antworten

Lisa 25. Mai 2015 um 22:17

Wie sagt man so schön: „viele wege führen nach rom!“ Jedes Kind ist anders. Oft heißt es einfach ausprobieren, Geduld haben und abwarten. Meist kommt die Wende (wie sabine so schön gesagt hat) einfach von selbst. ganz unerwartet und scheinbar ohne ersichtlichen grund.

Antworten

Tanja 25. Mai 2015 um 22:17

Hallo, unser zweieinhalbjähriger Sohn treibt mich zur Zeit auch an den Rand des Wahnsinns. Ausgangssituation: Er war eigentlich immer ein guter Schläfer. Von klein auf hatten wir jeden Abend die gleichen Rituale. Seine ersten Schlafprobeme bekam er um den ersten Geburtstag für kurze zwei bis drei Wochen. Die nächsten Probleme kamen um den zweiten Geburtstag und dauerten gut zwei Monate. Es gab auch damals jede Menge Umstellungen im seinem Leben.
Seit Januar nun hat er ein Schwesterchen und kurze Zeit nach ihrer Geburt fing wieder eine schwierige Phase an, die immer schlimmer wurde und auch noch anhält. Zuerst kam er nachts immer zu uns rüber. Als er mal krank war, haben wir ihn ausnahmsweise auch bei uns schlafen lassen, das Baby schlief auch bei uns. Normalerweise hat er so gut wie nie im Elternbett geschlafen. Nach wenigen Nächten bin ich auch wieder dazu übergegangen, ihn in sein Bett zurückzubringen. Meistens habe ich mich vor sein Bett gelegt, wenn er immer wieder gekommen ist. Zu dem Zeitpunkt konnte man ihn aber abends wenigstens noch hinlegen und er schlief allein ein. Das macht er seit rund zwei bis drei Wochen auch nicht mehr. Problematisch wird es dann, wenn sein Zubettgehen und der Hunger der Schwester zusammenfallen. Das Zubettbringen ist nämlich seine persönliche Mama-Zeit. Zwischenzeitlich haben wir sogar das Baby in sein Zimmer umquartiert, um der Eifersucht vorzubeugen. Es gibt auch immer mal eine Nacht, da denkt man, jetzt wird alles gut, aber der nächste Abend wird meistens im Gegenzug doppelt so schlimm. Er schickt mich aus dem Zimmer raus, sagt, er bleibt liegen, aber wenn ich draußen an der Tür stehe, kommt er angetippelt. Manchmal sitze ich die Kleine stillend neben seinem Bett, weil die ja auch zu Ihrem Recht kommen will. Wir reden ihm immer viel gut zu und erklären, warum das Schlafen so wichtig ist. Wie gesagt, die Rituale sind seit dem Babyalter immer die gleichen. Ich sage ihm auch, dass ich jetzt sauer oder traurig bin, aber letztendlich kann ich momentan das Zimmer nicht verlassen, bevor er nicht schläft. Und das kann dauern… Ich kann ihn aber doch nicht auflassen, so lange er das will? Es gibt nunmal Regeln, an die wir uns alle halten müssen, auch er. Deshalb bringen wir ihn auch immer wieder zurück ins Bett, fragen was denn los ist usw. Das ist manchmal Frust pur, weil ich dem anderen Kind auch gerecht werden will.

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Lisa 26. Mai 2015 um 22:17

Man sieht hier immer wieder: Mütter sitzen bei dem Thema wirklich in einem Boot mit vielen, vielen anderen.

Tanja, kommt dein Kleiner denn immer wieder aus dem Zimmer abends oder steht er in seinem Zimmer auf und spielt?

Antworten

Tanja 26. Mai 2015 um 22:17

Er kommt immer wieder raus aus dem Zimmer. Er wartet ab, bis ich raus bin, egal ob ich die Tür einen Spalt offen lasse oder ganz zumache, und kommt dann ganz vorsichtig herausgeschlichen. Alleine in seinem Zimmert ist noch kein großes Thema. Das Zimmer ist recht klein. Er hat zwar Spielzeug da, aber wenn er damit spielen will, möchte er, dass mein Mann oder ich zumindest dabei sitzen.

Antworten

maria 3. Juni 2015 um 22:17

Hallo
Ich habe mit meiner Tochter die ist in April 2 geworden und seit sie in Kindergarten gehen tut will sie nicht mehr Abends einschlafen wir legen sie um 7 in und sie steht immer wieder auf und schläft erst halb 10 ein obwohl wir immer nach den schlafen gehen Geschichte lesen, Musik an ist und immer noch ein Kuss bekommt und sagen immer das wir in 5 Minuten noch mal rein kommen aber das hilft alles nicht sie steht immer wieder auf und lacht dann immer wenn mann ihr wieder sagt sie soll ins Bett.

Wer uns helfen kann dann bitte drauf antworten
Mit freundlichen grüßen

Antworten

Lisa 4. Juni 2015 um 22:17

Hallo Maria,

mit 2 sind die Kleinen gerade im Begriff zu verstehen, dass sie „etwas beeinflussen“ können. Sie merken, sie können mit ihrem Verhalten den abendlichen Ablauf verändern… dabei können sie ganz schön hartnäckig sein. Schläft eure Tochter denn Mittags noch? Ist sie abends um 7 bereits müde? Vielleicht ist sie schlichtweg noch nicht müde genug?

Möglicherweise kann es helfen die Musik auszustellen (außer natürlich sie möchte sie) um besser zur Ruhe zu kommen.

Evtl. müsst ihr aber auch einfach durchhalten und sie immer und immer wieder zu Bett bringen, damit sie lernt, dass sie zwar den Abend beeinflussen, jedoch nicht regulieren kann?!

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Valeska 9. Juli 2015 um 22:17

Hallo Lisa,

ich habe zwei Kinder. Mein Sohn ist 2,5 Jahre alt und meine Tochter 4,5. Sie schlafen von Anfang an zusammen in einem Zimmer. Wir können die beiden auch nicht trennen wegen Platzproblem. Eigentlich hat das Zubettgehen auch immer prima funktioniert. Mein Sohn ist halb acht ins Bett gegangen und hat sofort geschlafen, meine Tochter dann etwas später, und auch da gab es keinen Kummer.

Seit einiger Zeit allerdings bin ich ziemlich verzweifelt, denn nun funktioniert es überhaupt nicht mehr, egal ob ich die beiden zusammen schlafen schicke oder getrennt. Beide stacheln sich gegenseitig an, stehen immer wieder auf und kommen raus, der eine verpetzt den anderen, ja sie machen sich richtig einen Spaß draus. Manchmal geht das bis halb zehn. Mittagsschlaf würde ich sehr gerne weg lassen, allerdiings besteht unser Kindergarten auf diesen. Also habe ich diese Möglichkeit nicht. Und selbst wenn ich die Kinder am WE nicht mittags hinlege, klappt es am Abend trotzdem nicht.
Wir haben unser festes Ritual, Abend essen, dann nacheinander Zähne putzen. Klo gehen,was Trinken, Gute Nacht Geschichte, dann ins Bett. Aber egal was ich danach sage, es klappt einfach nicht.

Wie bringe ich die beiden dazu, liegen zu bleiben, ohne das ich bis halb zehn am Abend Machtkämpfe austragen muss? Mein Mann hat meist Spätschcht und ist abends nicht zu Hause. Ich bin manchmal so wütend, vorallem auf mich selbst, weil mich die kleinen Geister echt fertig machen.
Was kann ich tun? Wie schaffe ich es, das es abends keinen Terror mehr gibt?

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Lisa 10. Juli 2015 um 22:17

Hallo Valeska,
unsere beiden haben exakt den selben Altersabstand. Was bei uns gut geholfen hat: Sie doch zu trennen. D.h. eines der Kinder im Elternbett einschlafen lassen. Zwar hatten wir zuerst Bedenken, das damit nur das nächste Problem ins Haus rollt, doch es kam anders. Die Große wollte nicht ohne ihren kleinen Bruder schlafen und hat sich beim nächsten Mal benommen. Da beide ja müde waren, sind sie nach kurzem Protest dann eben in getrennten Zimmern eingeschlafen.
Ich kenne diese Situation nur zu gut, da wird leise geflüstert und sich eben gegenseitig wach gehalten.
Wie bei vielen Dingen hilft nur viel Geduld und ausprobieren. Vielleicht bedarf es auch bei euch mal einer einmaligen Trennung. (die unter umständen für’s erste auch ganz schön viel geschrei mit sich bringt)
Ich wünsche dir viel Kraft und eine schnelle Bettruhe!!

Antworten

Valeska 10. Juli 2015 um 22:17

Sollte ich vielleicht mal probieren mit dem getrennten Schlafen. mein größtes Problem ist aber, das beide immer wieder aufstehen, und raus kommen. War das bei Euch auch so? Wie habt ihr es dann geschafft, das beide wirklich liegen bleiben? Sie dürfen ja gern noch bisschen Hörbuch hören, sollen aber im Bettchen bleiben. Und das ist das, was gar nicht klappt… Welche Konsequenz kann man einsetzen?

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Klara 27. Oktober 2015 um 22:17

Hallo wir haben seid einigen Wochen das Problem das unser Sohn 2 Jahre nicht mehr ins Bett möchte er bleibt einfach nicht mehr in sein Bett liegen er hat alles was er brauch zum einschlafen da und wenn er dann nach 3stunden Kampf eingeschlafen ist kommt er in der Nacht zu uns ins Bett geschlichen und schläft bis morgens im Bett bei uns.Vorher hat immer alles geklappt dann ein Tag nach dem anderen nicht mehr. Unsere Nerven liegen blank ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll

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christina 13. Januar 2016 um 22:17

hallo mein name ist christina und ich habe auch ein sohn der auch nicht mehr schlafen wiel und immer wieder aufsteht und bei uns im bett wiel er auch nicht schlafen und das geht auch jetzt schon seit november 2015.breuchte dringend radt und tipps er hat alles was er braucht.

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Lisa 13. Januar 2016 um 22:17

Wie alt ist denn dein Sohn?

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jul7a 3. Februar 2016 um 22:17

Hallo.ich bin julia und habe Riesen Probleme mit meinem grossen.er wird nächte Woche 5.johannes waren schreikind welches nie im trageschale seine ersten 9 monate an mir geschlafen hat.danach nur ganz eng an mich gekuschelt in meinem arm (nachts und mittags)später lag ich bei ihm im bett bis er fingeschlafen war und wieder später saß ich stunden in seinem zimmer bis er schlief.ich lief Kreise mit unserem neugeborenen 2ten Sohn anderen brust…Stunden um stunden.vor einem jahr…ganz plötzlich schiefer alleine ein.das war 4 monate so und jetzt….er schlief nicht dzrch…War zwischen 3 und 7 mal wach.und jetzt schläft er nicht ein.ich geh jetzt zu rinem kinderpsychologen.ich kann n7cht mehr

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Lisa 4. Februar 2016 um 22:17

Hallo Julia,
vielleicht kann dir das helfen, wobei es sich ja nur selten um psychische Probleme handelt. Oftmals haben sie Zeiten wo sie sehr unruhig träumen, bzw. überhaupt anfangen zu träumen und dabei oft aufwachen. Gerade das Schlafverhalten ist bei Kindern so unterschiedlich und wechselt ständig, oftmals ohne jegliche äußere Veränderungen. Ich wünsche dir viel Kraft. Lass mich und die anderen doch wissen, was er im Gespräch gesagt hat. Vielleicht hilft es auch anderen betroffenen Mamas.

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Sabine 6. November 2016 um 22:17

Hallo!
Ich habe hier auch einen kleinen Mann mit Schlafproblemen….. unser Sohn ist 3 und wir hatten schon seit dem ersten Tag Probleme damit, dass er nich geschlafen hat. Als Baby hat er immer nur halbe Stunden geschlafen und nachts nur gepuckt. Das ging natürlich irgendwann nicht mehr….
Ich habe relativ bald angefangen auf einer Matratze in seinem Zimmer mit ihm zu schlafen. Das ging für ihn gut, für mich nicht so richtig. Abends hat er immer 1-2 Stunden zum einschlafen gebraucht. Ein paar Monate bevor er 2 wurde hatten wir es so weit gebracht, dass er zumindest alleine mehr oder weniger gut in seinem Bett einschlief. Das hat er ein halbes Jahr lang gemacht. Dann sind wir umgezogen und er hat aus Angst im neuen Zimmer wieder die Begleitng in den Schlaf gebraucht. Das ist jetzt schon wieder 8 Monate her…. Und, Angst hat er nicht mehr, aber alleine ein- oder gar ganz schlafen ist weiter entfernt denn je. Milch bekommt er Nschts auch noch. aber das ändert am Grundproblem nich s. Er liegt so schwer auf meinem Arm, dass es nach kurzer Zeit richtig weh tut und wenn ich dann den Arm weg ziehe wenn er schäft, dann wacht er sofort auf und weint. Das ist in der letzten Woche so extrem geworden, dass ich kaum noch Schlaf bekomme und er selber ja auch schlecht schläft. Und zu allem Überfluss kann er nicht. Ehr schnell einschlafen wenn er aufgewacht ist, sondern bleibt 1 Stunde wach und wälzt sich hin und her.
Was haben wir falsch gemacht, dass unser Kind solche Probleme hat und gefühlt alle anderen immer schlafen wie die Engel?
Gibt es irgendeinen guten Tipp für uns, damit die Situation besser wird?

Antworten

Lisa 7. November 2016 um 22:17

Hallo Sabine,
was passiert denn, wenn er alleine einschlafen soll? Weint er? Wird er zornig oder ängstlich?

Antworten

Sabine 8. November 2016 um 22:17

Hallo!
Er schreit und weint. Und dann steht er auf und kommt mir hinterher. Er jammert und weintbsogar wenn ich neben ihm liege , aber er nicht auf meinem Arm liegen darf. Für.mich stellt es sich nicht als Angst dar. Eher Zorn und Panik. Wir haben auch schon Belohnngen angeboten, die hat er alle ausgeschlagen.

Antworten

Lisa 8. November 2016 um 22:17

Hallo Sabine,
wie reagiert er denn wenn du ihn immer und immer wieder zurück bringst? Bei uns half das (wenn ich mir sicher war, das es sich nur um Trotz handelt). Irgendwann war es den beiden zu doof und sie sind im Bett geblieben. Ist zwar super anstrengend, war aber doch sehr wirkungsvoll. Manche lassen die Kleinen ja auch mal zehn minuten schreien. Viele geben dann auch auf und schlafen irgendwann. Aber das muss man mit sich vereinbaren können und geht m.E. eben auch nur dann wenn man sich zu 100 % sicher ist, das das Kind keine Angst hat, sondern ganz sicher nur trotzt. Und auch dann ist die Methode fraglich…

Antworten

Sabine 9. November 2016 um 22:17

So ähnlich hatten wir das auch gemacht, als der kleine Kerl das erste Mal alleine einschlafen gelernt hat. Allerdings war er da noch im Gitterbett, könnte also nicht raus….
Jetzt hört sich das Geschrei anders an. Irgendwie verzweifelt. Aber wenn man fragt was so schlimm ist, dann bekommt man keine Antwort. Außerdem steht er eben jetzt auf und kommt raus.

Antworten

Dani 10. Januar 2017 um 22:17

Hallo,
ich bin Mutter von einem Zwillingspärchen 2,5 Jahre alt. Sie sind sehr aufgeweckt, fröhlich und beschäftigen sich auch mal schön selbst, vor allem miteinander. Unser Söhnchen ist seit nem halben Jahr voll in der Trotzphase….da kann nur ein Schuh falsch stehen, dann geht´s schon los…an manchen Tagen stört das aber gar nicht. Naja, das ist mir auch bewusst, dass das ganz normal ist, dass Kinder viele Trotzphasen durchleben ( unsere Tochter ist da bis jetzt noch sehr entspannt) und dass wir als Erwachsene ruhig und konsequent damit umgehen…das bekomm ich auch gut hin. Was jedoch mein großes Problem ist, bzw. was mich sooooo ins Grübeln bringt ist das Ein- und Durchschlafen von unseren Zwei. Wir haben seit Geburt schon feste Rituale, Bettgehzeiten so um halb acht, Ruhe nach dem Abendessen, noch gar kein Fernseh, kuscheln viel und ich würde auch sagen, dass mein Mann und ich recht entspannte Eltern sind….bis es ins Bett geht. Sie möchten nicht dann man das Zimmer verlässt, haben 100 Ausreden, was SIe jetzt noch alles brauchen und schreien/ heulen verzweifelnd wenn man aus dem Zimmer möchte ( nach ner Geschichte, Lied, Kuscheln…) am liebsten wäre es Ihnen man bleibt, bis SIe schlafen, aber das dauert. Mein Mann darf mittlerweile das Zimmer verlassen und wenn die Türe dann offen bleibt ist das für unsere Kinder ok, wenn ich Sie aber ins Bett bringe ( wir wechseln uns ab) dann stehen Sie schnurstracks imm Bett, schreien und weinen bitterlich “ Mama dableiben, nicht raus“…..da zereisst mir fast das Herz….aber es kann ja auch nicht sein, dass ich immer Stunden im Zimmer bleib. Kann es sein, dass SIe mit mir spielen und Ihre Grenzen testen? Wenn wir die Situation beim Abendessen besprechen ( also dass die Mama heute auch rausgeht und sich aufs Sofa setzt und wenn was ist, selbstverständlich gleich ins Zimmer kommt…) dann haben sie volles Verständnis ( soweit man das schon haben kann) und sagen uns auch wie wir das machen sollen….aber wenn sie dann im bett sind sieht die Welt ganz anderst aus. Durchschlafen tun SIe auch noch nicht….außer im Elternbett, da kommen Sie jede Nacht so ab 0:00, aber das ist ok. Was sollen wir tun? Ich kann SIe doch nicht schreien lassen,oder doch? Sollen wir richtig konsequent sein? Oder gibt es Tips? Ich bin für alles dankbar.
Viele Grüße
Dani

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Lisa 11. Januar 2017 um 22:17

Grundsätzlich klingt das schon sehr nach austesten. Denn wenn’s beim Papa funktioniert, wird es sich wohl um keine allgemeine „Trennungsangst“ etc. handeln. Kinder merken viel was die eigene innere Haltung angeht. Wenn der Papa konsequenter ist, merken das Kinder schnell (Mamas Herz ist halt auch weicher… ganz normal) und oft leben die Kinder auch die Austest-Phase bei den Müttern mehr aus.
Schreien lassen oder nicht ist ein sehr umstrittenes Thema, das finde ich auch stark von den Kindern abhängt. Ist es ein Angst und Verzweiflungs-SChreien oder einfach ein „das gefällt mir jetzt gar nicht“-Schreien?!

Antworten

Nicki 10. Januar 2017 um 22:17

Guten Abend ich habe mal eine Frage mein sohn ist zwei Jahre alt jetzt seit 3 tag an.macht er mega Theater wenn es ins Bett geht er schreit 4 stunden Und will meinen das er noch mehr Stunden schaft sobald ich in raus hole ist Ruhe aber ist das normal das ein Kind solange das durch hält ich weiß nicht was ich machen soll

Antworten

Lisa 11. Januar 2017 um 22:17

Schreit er denn tatsächlich 4 Stunden durch wenn sie ihm keinerlei Aufmerksamkeit schenken oder beschäftigen Sie sich in dieser Zeit immer wieder mit ihm?

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Trish 26. Januar 2017 um 22:17

Hallo,
Ich bin Mama einer Großfamilie und seit einiger Zeit befindet sich unser jüngstes Kind in der Trotzphase. Sie ist jetzt 2. Punktum seit diesem Tag als auch der erste heftige Wutausbruch kam, fingen die Schlafprobleme an. Ich muss dazu sagen, da sie leider die ersten 6 Monate ein Schreibaby war, schlief sie sowieso schon immer bei uns im Bett.

Nun ist alles anders. Sie kommt abends einfach nicht zur Ruhe, wenn man versucht sie im Bett zu halten bekommt sie massive Wutausbrüche die sich über Stunden hinziehen können. Sie ist dann auch nicht beeinflussbar, wirft Sachen….es ist wirklich sehr schwer auszuhalten. Obwohl sie nicht allein, sondern mit uns erst ab 22 Uhr ins Bett gehen sollte, was anderes versuchen wir erst gar nicht mehr.

Normalerweise würde ich versuchen den Druck rauszunehmen und einfach zu sagen, es ist Schlafenszeit, ich stehe jetzt nicht mehr auf, und abzuwarten. Nur, jegliche Weigerung von uns, sie zb nicht zu tragen wie sie es will (das ist jetzt das Neueste) führt zu extremem Wüten. Sie weckt damit auch ihre Geschwister, sie versucht auch in die Zimmer der Geschwister zu kommen und diese zu wecken und hält so manche Nacht die ganze Familie auf Trab. Und selbst wenn wir sie tragen oder anderes tun das sie will, ist das kein Garant das sie dadurch zur Ruhe kommt.

Sie will gar nicht schlafen oder nicht bei uns oder doch bei uns oder in ihrem Bett oder bei der Schwester, so geht es manchmal über Stunden. Sie muss eigentlich müde sein, sie macht keinen Mittagschlaf mehr. Wir wohnen im Mehrfamilienhaus und ich bin immer sehr angespannt wenn sie wieder so ausflippt weil es sich wie gesagt über( Höhepunkt bisher) bis zu 3 Stunden hinziehen kann bis sie sich endlich trösten lässt und dann erschöpft einschläft. Und das nachts wo alles still ist. Wir versuchen es mit trösten,ruhig reden, Rituale, Geschichte vorlesen,vorher baden, Lieder vorsingen. Wir tun wirklich alles was in unserer Macht steht. Aber nichts hilft. Wir kennen das in dieser Intensität von den anderen Kindern überhaupt nicht.
Wir sind wirklich langsam ratlos. Und zudem hoffnungslos übermüdet.

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Lisa 27. Januar 2017 um 22:17

Hallo Trish,
Grundsätzlich ist die Trotzphase in diesem Alter ja normal und natürlich auch bei jedem Kind anders ausgeprägt. Es ist schwer sich ein Bild vom Ablauf innerhalb der Familie zu machen oder vom Wesen eurer Kleinen.
Habt ihr denn den Kinderarzt schon einmal darauf angesprochen? Möglicherweise gibt es eine Beratungsstelle in der Nähe die gezielt auf eure Situation eingehen und beraten bzw. helfen kann? Oft bekommt man von außen ja doch einige gute Tipps auf die man selbst nicht gekommen wäre. Dazu ist es aber am sinnvollsten man kennt die familiären Umstände und auch das Kind.

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Nicole 11. Februar 2017 um 22:17

Was für eine interessante Seite, da schließe ich mich doch gleich mal mit einer Frage an. Unser „Großer“ ist etwas über zwei Jahre alt und seit einigen Tagen haben wir große Einschlafprobleme, die ich mir anhand der Umstände auch meine erklären zu können, jedoch bin ich ratlos was ich tun kann. Seit etwa vier Wochen hat unser „Großer“ nämlich ein Geschwisterchen. Schon als ich hochschwanger war konnte ich nicht mehr so mit meinem „Großen“ spielen wie ich es gern gewollt hätte aufgrund einiger schmerzhafter Probleme. Damals begannen, denke ich, für meinen Sohn die Veränderungen, ab da war plötzlich Papa der Hauptansprechpartner und der hat vieles anders gemacht als Mama, die erste Umgewöhnung. Dann kam das Geschwisterchen, durfte von Anfang an mit ins große Bett und er soll allein in seinem Zimmer schlafen. Blöderweise fällt auch genau in diese schwierige Zeit demnächst unser Umzug in ein neues zu Hause, daher geht er seit kurzem auch noch in eine neue Kita, neue Kinder, neue Erzieher. Mir ist klar, dass es da viel zu verarbeiten gibt. Wie kann ich es ihm hier einfacher machen, ihm helfen? Wir haben unsere Rituale, das hat sich nicht geändert, nur drumherum passiert gerade so viel, dass ich mit Ritualen hier auch nichts mehr ausrichten kann. Jeden Abend steht er stundenlang am Bettgitter und schreit und weint. Eigentlich ist er hundemüde, gähnt, kuschelt, wird ruhiger, doch kaum im Bett beginnt der Kampf. Ich warte nur auf den Moment, wenn die Nachbarn endlich in der Tür stehen und sich beschweren. Für die „ältere Generation“ im Haus sind wir „die Jugend“, die keine Ahnung von Erziehung hat, nur weil wir uns weigern unsere Kinder zu schlagen, Fehler mit Handgreiflichkeiten zu bestrafen oder das Laufgitter als Daueraufenthalt zu nutzen. Doch offen gesagt, könnte ein Rat nicht schaden, da wir ziemlich verzweifelt sind. Man hört und liest immer, dass man Geduld haben muss, doch was heißt das eigentlich? Soll ich zehntausend Mal ins Kinderzimmer gehen und ihn wieder hinlegen, soll ich ihn eine Weile schreien lassen, doch das hält er wirklich ewig durch, zwischenzeitlich macht er kleine Pausen, wenn die Kraft langsam schwindet, dann geht es wieder los. Meist geht das Spiel so lange bis mein Mann und ich auf 180 sind und dann wird’s richtig kontraproduktiv, dann wird diskutiert, es wird lauter unsererseits, es wird geschimpft… „im Guten“ haben wir ihn selten zum Schlafen gekriegt. Und wenn er denn endlich mal schläft, dann drei bis vier Stunden, dann ist es mitten in der Nacht, dann dreht er wieder auf und vor eigener Erschöpfung, Resignation und Rücksicht auf die Nachbarn holen wir ihn dann mit zu uns ins Bett, wo er an uns gekuschelt friedlich schläft. Ich dachte auch schon dran, ihn dann eben vorübergehend gleich bei uns schlafen zu lassen, doch das funktioniert auch nicht, weil er sich dann mit dem Kleinen hochschaukelt, alles als Spiel ansieht und auch nicht zur Ruhe kommt. Das klappt eben nur, wenn wir ihn nachts, wenn er wach wird und quasi noch im Halbschlaf ist, zu uns holen. Eigentlich soll er demnächst auch noch ein neues Bett bekommen, weil er mittlerweile versucht über sein Gitter zu klettern, doch damit warte ich bis wir umgezogen und uns eingewöhnt haben, das tue ich ihm nicht auch noch an. Erschwerend kommt hinzu, dass er sprachlich ganz schön hinterher hinkt. An und für sich ist er kerngesund, ein pfiffiges und aufgewecktes Kerlchen, doch mit Sprache hat er nichts am Hut. Weder reagiert er auf unsere Aufforderungen, Bitten…, noch kann er sich entsprechend seiner Gefühlslage oder Wünsche artikulieren. Es nützt also nichts, ihm zu erklären, warum das Schlafen so wichtig ist oder ihm zu sagen, eine Geschichte lese ich dir noch vor, dann wird aber geschlafen oder sonst solche lustigen Ratschläge, das nützt hier alles nichts. Was soll ich tun?

Antworten

Lisa 13. Februar 2017 um 22:17

Hallo Nicole,
danke für das Teilen eurer persönlichen Geschichte. Das klingt wirklich sehr anstrengend.
Deine Frage zur Geduld kann ich gut nachvollziehen. Wahrscheinlich hast du die Antwort sogar schon selbst formuliert. Das ist oft abhängig vom Kind. Manchmal kann Geduld haben heißen Dinge (wie das Schlafen im eigenen Bett) eine Weile hinzunehmen, manchmal heißt es lange lange ruhig und konsequent zu bleiben, manchmal auch das SChreien auszuhalten. Ich glaube es gibt hier keinen wirklich richtigen Weg. Kinder sind so individuell. Manche brauchen Grenzen um zur Ruhe zu kommen, manche Liebe. Ich denke Eltern können das am Ende immer am besten beurteilen. Wenn ihr das Gefühl habt gar keinen Ausweg mehr zu wissen (auch wenn sich die Rahmenbedingungen beruhigt haben) könnt ihr euch natürlich auch jemanden holen, der die Situation einmal vor Ort beurteilen kann. Rein von Erzählungen vermag ich nicht zu urteilen oder Ratschläge geben zu können was nun hilfreich wäre. Ganz zu schweigen davon, das ich im Grunde ja auch nur eine Mutter bin, deren Nerven schon mehr als einmal am zerberrsten waren…

Ich hoffe ihr findet einen Weg oder die richtige Hilfe oder es beruhigt sich alles (wie es ja doch sehr oft ist) ganz plötzlich von selbst…

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Stephanie Snodgrass 25. Mai 2017 um 22:17

Hallo, finde es total interessant diese Seite und hoffe das ich hier ein paar Antworten bekomme:)

Also es handelt sich um meinen kleinen (10 monate) das er einfach wirklich nur an der brust einschläft und auch nur in unserem Betc und bei mirgendwie. Er klammert er sich richtig an mich und seit ca.1 woche klappt es sogar mit schnuller aber in meinen Armen,habe ein paar Bücher schon durch nichts hat geholfen, wir waren so verzweifelt und sind zu einer Schlafberatung gegangen um uns mal etwas Hilfe zu holen.
Sie hatte uns empfohlenen es so zu machen:
1.weg von der brust (also beim einschlafen)
2.in seinem Bettchen (puh muss sagen wirklich totales Drama, er bleibt einfach nicht liegen und schreit und schreit)und dies geht echt an die subtanz!!
3.papa soll das übernehmen mit Zubettgehen (Ohoh neee klappt gar nicht trotz nach ca.30-40 min.weinen.

Ich weiss echt nicht mehr weiter…dauert ewig..viell. hat jemand noch tipps oder Rat für uns.
Ich stille gern aber es wäre schön wenn es mitm einschlafen klappen würde.
Danke schon mal
LG stephi

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Andrea 7. Juli 2017 um 22:17

Wir haben mit der Großen (4 1/2) schon immer Probleme mit dem (ein)schlafen gehabt, hatte schon als Neugeborenes immer viel weniger als andere Kinder geschlafen. Mein Kleiner ist zwei geworden und er passt sich mittlerweile an die große Schwester an. Beide schlafen aktuell selten vor 23:00 Uhr ein. Die Große macht schon lange keinen Mittagsschlaf mehr, der Kleine macht seit einem halben Jahr nur noch selten einen. Sie stehen beide Morgens ziemlich freiwillig um 7:30 Uhr auf und sind den ganzen Tag bis 23:00 Uhr auch ziemlich gut gelaunt, die Laune wird eigentlich erst schlechter wenn es ins Bett gehen soll.
Wir haben auch alles mögliche versuch damit die Kinder mal früher zu Bett gehen und nicht erst wenn wir Erwachsenen auch endlich mal schlafen wollen aber die ganzen Rituale, Action… haben nicht geholfen. Seit sie mir in letzter Zeit ein paar Mal „schon“ um 20:30 Uhr eingeschlafen sind (man war ich happy) um dann um 22:00 Uhr wieder frisch und munter herumzurennen bis spät in die Nacht habe ich akzeptiert das es wohl Kinder gibt die einfach weniger Schlaf als andere Kinder brauchen. Der Ki-Arzt hatte mich auch beruhigt und gemeint wenn sie so gut gelaunt sind und Morgens selbständig aufstehen dann werden sie genug Schlaf haben. Uns fehlt jetzt zwar Zeit für uns Eltern alleine aber es ist immer noch viel entspannter als wir Abends stundenlang versucht haben die Kinder ins Bett zu bringen mit viel Geschrei, jetzt ist es viel harmonischer, sie können sie nämlich auch schön selbst beschäftigen.
Wie haben halt keinen Finn-Noah zu Hause der punkt 20:00 Uhr ins Bett geht, immer seine Gemüse isst, stundenlang brav am Tisch sitzen bleiben, sich mit 6 Monaten selbst abstillt und natürlich mindestens 12 Stunden durchschläft, ALLEINE! Das habe ich mittlerweile akzeptiert, dafür haben meine Kinder andere Qualitäten um die mich manche Eltern beneiden, so ist es halt.
Mir gefällt der Artikel ganz gut (auch wenn sie bei uns nicht gefruchtet haben) weil hier nicht mit Gewalt oder Plan a la jedes Kind kann schlafen lernen, versucht wird das Kind zum Schlafen zu zwingen, sondern versucht wird dem Kind das einschlafen zu erleichtern (wenn es denn müde ist).
Leider kommt meine große Tochter immer noch fast jede Nacht weil sie Angst hat. Der Kindergarten hatte mir auch schon berichtet sie hätte eine unglaublich lebhafte Fantasie, sie macht aus jedem Schatten eine Fledermaus, ein Schmetterling, Vogel oder ein Monster. Ich bringe es dann aber nicht über mein Mutterherz meine Bedürfnisse (alleine schlafen) über die Bedürfnisse meiner Tochter (in Sicherheit zu schlafen) zu stellen und dann sagt sie ja auch noch der Papa darf ja auch bei dir schlafen. Wir versuchen auch die Regel alleine einschlafen und wenn etwas ist dann darf gekuschelt werden. Wird schon irgendwann werden.

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Christoph 14. August 2017 um 22:17

Du bist ja lieb. Befürchte mit unserer Maus sieht es ähnlich aus.

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Jennifer 7. Januar 2018 um 22:17

Hallo Lisa,
Wir haben seit ein paar Wochen auch das Problem das unser Sohn (6Jahre) nicht ins Bett möchte.
Wir bringen unserer Kinder um acht Uhr ins Bett und meist schläft er um 22 Uhr noch nicht.
Wir haben ihm schon erlaubt das er in unserem Zimmer auf einer Matratze schlafen darf doch das funktioniert auch nicht. Er möchte das wir mit ihm ins Bett gehen.
Wir sind am Ende unserer Kräfte und wissen nicht mehr weiter.
Das komische ist, unser Sohn und seine Schwester waren fünf Tage bei Oma und Opa und da hat es auch funktioniert. Machen wir etwas falsch?!

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Lisa 8. Januar 2018 um 22:17

Wie reagieren Sie denn wenn er wieder aus dem Zimmer kommt wenn er um 20 Uhr ins Bett gebracht wird?

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Oma und Opa 28. Januar 2018 um 22:17

Hallo Lisa Wir sind verzweifelte Oma und Opa !
Wir haben unseren Enkel( 3 1 /2 Jahre) als Pflegekind vor 3 Jahren aufgenommen und haben das Problem mit Ihm das er nicht alleine einschläft.Wir sitzen abwechselnt jeden Abend am Bettchen und warten darauf das er einschläft.Zu seinem Ritual gehört es das wir seine Hand fest halten müssen und er merkt ganz genau wenn wir die Flucht ergreifen wollen.
Er legt seine Hand als Faust geballt genau so wie er es möchte in unsere große Hand die seine immer umschließen muß.
Jede Nacht kommt er in unser Bett was ich nicht schlimm finde.Aber dadurch werden wir alle wach.Und auch mit der Nuckelentwönung gibt es Probleme. Im Kindergarten ist er komplett ohne nur hier zu Hause macht er Stress.
Was er die 8 Monate bei seiner Mama erlebt hat weis ich nicht.Vielleicht haben Sie ja einen guten Tip für uns.

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Lisa 29. Januar 2018 um 22:17

Hallo liebe Großeltern :),
Wie reagiert der kleine denn wenn ihr aufstehen wollt? Wird er aggressiv oder fängt an zu weinen? Habt ihr schon einmal vorgeschlagen Kompromisse zu machen und beispielsweise 10 Minuten zu bleiben? Natürlich können bei dem Kleinen auch „Verlustängste“ oder ähnliches wirklich tiefe Sorgen bereiten. Ich würde tatsächlich gezielt eine Beratungsstelle aufsuchen für solche Fälle falls ihr mit den normalen „Einschlaftipps“ einfach nicht weiterkommt.

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Oma und Opa 31. Januar 2018 um 22:17

Er fängt an zu weinen und Oma festhalten.gestern war der Aufstand des Zwergs so dolle hat rum geschriehen,Oma geh weg (Bin ich nicht)
spiel nicht mehr mit dir Ich will in Opa Bett um 21 uhr 30 war dann Ruhe.
Wir waren auch schon beim Psychologen ,der hat gesagt Er hat seine Vorgeschichte und die zu ändern bedarf viel Zeit.

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Evelyn 17. Februar 2018 um 22:17

Hallo,
unser Sohn ist 2 Jahre und hatte vor Monaten nie Probleme beim Einschlafen. Wir haben immer das gleiche Ritual (Pippi machen, Zähne putzen, Schlafanzug anziehen und Geschichte vorlesen), danach konnte ich aus dem Zimmer raus gehen und er ist ohne einen Mucks eingeschlafen. Seit ca. 4 Monaten klappt das leider nicht mehr, sobald ich das Zimmer verlasse ist das Geschrei groß. Was ist mache ich denn falsch? Es hat doch vorher ohne Probleme sehr gut geklappt. Er weint beim Einschlafen nur so bitterlich, nachts schläft er durch (ca. 11 Std. am Stück). Haben vermutet dass es vielleicht mit den letzten Backenzähne zu tun haben könnte, diese sind jedoch schon längst da. Er geht seit Mitte November in den Kindergarten und mag ihn überhaupt nicht 🙁
Ich bitte um Rat…

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Lisa 19. Februar 2018 um 22:17

Hallo Evelyn,
Es ist gut Möglich, das die Umstellung mit dem Kindergarten die Probleme beim Einschlafen machen. Kinder verarbeiten Eindrücke und Erlebnisse in jedem Alter anders. Neue Gefühle kommen hinzu usw. Vielleicht auch Verlustängste, die ihn nun dazu bringen, mit dem Einschlafen zu hadern. Leider gibt es in solchen Phasen nur wenig Ratschläge die helfen, denn im Grunde hat es ja zuvor auch geklappt. Hier hilft meist nur viel Geduld und Verständnis und Durchhaltevermögen.

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Monivroni 19. Februar 2018 um 22:17

Hallo lisa.
Ich habe jetzt sehr viel gelesen und auch schon aus probiert.
So jetzt zu mir ich bin mama von 3kinder 2j 3j 8j 2jungs 1mädchen .
Meine Tochter 3j will nicht schlafen.
Wir machen seit den Weihnachtsferien das Problem abens bettgehen vor 23 uhr meist nicht ich verzweifelt noch .
Jeden abend ab 16uhr das selbe Ritual
16 abholen von der kita
Mit mama noch zur arbeit mit schulkinder heim fahren
Zuhause ca 17.30
Baden
Essen
Allen kuss geben wenn sie will
Ca 30 min noch pepper wuts schauen
Dann Zähneputzen
Bett mit schmusse decke und sandmann
Und mama im flur oder im neben zimmer 19. –19.30 der kleine mann schlaft jetzt dann und maus nicht .
Was soll ich noch tun
Ich weiss es nicht mehr
Vom Kinderarzt hat sie schon TROPFEN bekommeb die wir 10 tage schon nehmen die aber auch nicht geholfen habe .
Hoffe sie haben noch ein tipp was ich noch ändern kann

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Lisa 19. Februar 2018 um 22:17

Hallo Monivroni,
3 Jahre ist einfach ein schwieriges Alter. In den Kommentaren wirst du schon bemerkt haben, das es vielen Eltern so geht. Hier bedarf es vor allem Geduld und Durchhaltevermögen und sicherlich einer Menge guter Nerven. Wie verhält Sie sich denn im Bett? Ruhig oder weint sie?

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D. 28. Juli 2018 um 22:17

Meine Kleine ist auch 2 1/2 wie viele hier haben wir auch das Problem mit dem Einschlafen. Man will nicht, egal wie müde. War es zu viel, dann überdreht man, was es uns extrem schwer macht. Ich halte mich an meinen geregelten Ablauf, davor ruhig beschäftigen (ruhige Spiele, Lesen), was trinken, essen und Töpfchen weil die gerne als Maßnahme zum raus zögern verwendet werden), mit der tschutschu-Bahn ins Bett gehen und da mit Spieluhr und Armkuhle kuscheln (Sie redet zeitweise ohne . Und , das einem die Ohren qualmen), allerdings funktioniert das auch nur, wenn sie ausreichend Bewegung an der frischen Luft hatte, genügend Aufmerksamkeit in ihrem Sinne und entsprechend ausgeglichen und müde ist. Dazu muss ich auch sehr ruhig sein Meißt geht das auch gut. Kaum ist Papa Zuhause wird ein Aufstand gemacht „Ich will Papa“ weil er andere ungeregelte Abläufe hat, die mehr Spaß machen, aber das Ganze in meinen Augen nur ewig aufschieben (Hörbuch…) Meißt gibt es dann trotz starker Müdigkeit einen zwei Stündigen Kampf um den Schlaf, selbst wenn sie wirklich platt ist. Ich merke sie sucht allgemein stark nach gleichen Abläufen, was sie so gut wie es mir möglich ist auch bekommt. Beim Schlaf ist das allerdings nicht immer machbar, sodass auch er sie Mal hinlegen muss (Normal übernehme ich das).

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