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Kindergitarre kaufen - was gibt es dabei zu beachten?

Die Gitarre ist ein wunderbares Instrument – man kann sie überall mit hinnehmen und irgendwie assoziieren viele mit ihr ein bisschen Lagerfeuerromantik. Außerdem kann man dazu singen! Gitarre spielen zu lernen kann auch für Kinder interessant sein und richtig Spaß machen. Allerdings muss das Instrument dann den Möglichkeiten des Kindes angepasst sein. Eine Erwachsenen-Gitarre wäre in dem Fall fehl am Platz. Sie ist viel zu groß für kleine Kinderhände.

Wer also eine Kindergitarre kaufen will, sollte sich vorher gut umschauen, welche Gitarren es auf dem Markt gibt und welche für welches Alter geeignet ist.

Kindergitarre kaufen: Ist die Gitarre überhaupt das richtige Instrument für mein Kind?

Das ist eine schwierige Frage und kann nicht so pauschal beantwortet werden. Wenn das Kind generell Interesse an Musik, speziell vielleicht sogar an einer Gitarre hat, ist das schon mal ein gutes Zeichen. Immerhin kostet eine Kindergitarre im Vergleich zu anderen Instrumenten kein Vermögen, falls der Nachwuchs es sich doch wieder anders überlegen sollte.

Kindergitarre kaufen – für welches Alter?

Grundsätzlich können Kinder schon im zarten Alter von 5 oder 6 Jahren damit anfangen, Gitarre zu spielen – immer vorausgesetzt, es handelt sich um das richtige Modell. Je früher, desto besser, denn gerade kleine Kinder lernen noch recht schnell Noten und das Musizieren. Außerdem sind sie im Grundschulalter meistens noch nicht zu sehr von der Schule eingenommen.

Kindergitarre kaufen: Welche Modelle gibt es für Kinder?

Wie bereits eingangs erwähnt, wäre eine Gitarre für Erwachsene für ein Kind viel zu groß. Deswegen muss die Größe der Gitarre unbedingt auf das Kind abgestimmt sein. Egal ob Akustik-, Kinder-E-Gitarre oder Westerngitarre – die meisten Modelle gibt es auch als Kindergitarre. Man spricht hierbei von Viertelgitarren, Halbgitarren oder Dreiviertelgitarren je nach Größe.

So sollte ein Kind zwischen 4 und 7 Jahren eine Viertelgitarre bekommen, ein Kind von 6-9 Jahren hingegen eine Halbgitarre und so weiter. Eine 4/4 Gitarre ist die Variante für Erwachsene – die „Große“ sozusagen.

Kindergitarre kaufen – was beachten?

Wichtig ist, dass die kleinen Kinderfinger auch wirklich alle Gitarrensaiten erreichen können, ohne dass das Kind dabei schmerzhafte Verrenkungen machen muss. Denn das würde dem Nachwuchs verständlicherweise schnell die Freude am Spielen nehmen. Die Höhe der Saitenlage ist wichtig – man versteht darunter den Abstand der Saiten zum Griffbrett. Dieser sollte keinesfalls zu groß sein, was bei vielen Billigmodellen leider der Fall ist.

Was die Qualität anbetrifft: Dicke Lacktropfen direkt auf dem Instrument zeugen genauso wie ein löchriger Lack oder abgeplatzte Stellen davon, dass die Verarbeitung billig statt hochwertig ist.

Ab einem Alter von etwa 6 Jahren kann das Kind eine Gitarre bekommen, die kein Spielzug mehr ist, sondern als echtes Instrument zählt und auch dementsprechend zu behandeln ist.

 

 



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Spielzeuggitarre für die ganz Kleinen

Kinder unter vier Jahren sollten noch keine echte Gitarre bekommen, sondern besser zum Einstieg eine Spielzeuggitarre. Es gibt gerade für dieses Alter auch tolle Kinder E-Gitarren, die Lust machen auf mehr. Daran lässt sich meistens schnell erkennen, ob eine Gitarre überhaupt das richtige Instrument für den Nachwuchs ist oder eher nicht.

Kindergitarre kaufen – der Preis

Teuer muss einen Kindergitarre wahrlich nicht sein. Ist es erforderlich, ein Modell zu kaufen, was mehr als 100 Euro kostet? Das kommt ganz darauf an. Für eine Spielzeuggitarre für ein Kind mit weniger als 6 Jahren wäre dies tatsächlich etwas übertrieben. In dieser Kategorie finden sich nämlich schon Gitarren für deutlich weniger als 50 Euro. Allerdings sind diese Geräte dann meistens tatsächlich nur Spielzeuge, die die Bezeichnung „Instrument“ nicht verdienen. Ein so billiges Gerät ist in der Regel auch billig verarbeitet. Soll das Kind wirklich Gitarre spielen lernen und auch Unterricht erhalten, macht es durchaus Sinn, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und eine Kindergitarre zu kaufen, die ein bisschen teurer und vor allem hochwertig ist.

Gitarrenunterricht für Kinder

Ohne Unterricht wird das Kind vermutlich schnell den Spaß und das Interesse am Gitarrenspielen verlieren. Deswegen ist es – immer vorausgesetzt natürlich, das Kind will dies auch – sinnvoll, es bei einem Gitarrenlehrer oder alternativ in der Kindermusikschule anzumelden.

Beim Gitarrenunterricht bekommt das Kind alle wichtigen Grundlagen vermittelt, die es braucht, um das Instrument wirklich von der Pike auf zu lernen. Unter 6 Jahren ist das jedoch vermutlich schwierig. Es ist aber nie ein Fehler, kleinere Kinder beim Rhythmikunterricht anzumelden, da hier generell wichtige Grundlagen aus der Musik vermittelt werden.