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In Gegenwart der Mutter benehmen sich Kinder am schlimmsten

Autor

Anna

Veröffentlicht

30.10.2023

Aktualisiert

01.07.2026

In Gegenwart der Mutter benehmen sich Kinder am schlimmsten

Als Mutter zweier bezaubernder Kinder habe ich das Glück, jeden Tag viele wertvolle Momente zu erleben und immer wieder Neues zu entdecken. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich meine Kinder in meiner Gegenwart oft ganz anders verhalten als bei anderen Menschen. Manchmal werden sie launisch, fordernd oder sogar ein wenig aufmüpfig. Ich frage mich dann: Warum ist das so? Und wie kann ich als Mutter am besten damit umgehen?

Das sichere Hafen Phänomen

Mein erster Gedanke ist, dass ich für meine Kinder ein sicherer Hafen bin. Ein Ort, an dem sie sich geborgen und verstanden fühlen, wo sie ihre Emotionen frei ausdrücken können, auch wenn diese manchmal negativ sind. Sie wissen, dass ich sie liebe und annehme, ganz gleich wie sie sich verhalten. Bei anderen Menschen, besonders bei solchen, die ihnen nicht so vertraut sind, sind sie vielleicht zurückhaltender, weil sie sich unsicher fühlen und Angst vor Ablehnung haben.

Die Rolle der Mutter als Erzieherin

Als Mutter bist du eine liebevolle Bezugsperson und die zentrale Erzieherin deiner Kinder. In deiner Gegenwart erkunden sie ihre Grenzen und erfahren, was erlaubt ist und was nicht. Du gibst ihnen Feedback und unterstützt sie dabei, ihr Verhalten zu regulieren. Dieser Prozess ist entscheidend für die Entwicklung von Selbstkontrolle und sozialem Verhalten.

Wie können Eltern reagieren?

Wie reagieren wir am besten auf das Verhalten unserer Kinder? Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass dieses Verhalten ein normaler Teil ihrer Entwicklung ist. Es ist kein Ausdruck von Ablehnung oder mangelnder Erziehung. Wir sollten unseren Kindern liebevoll, aber konsequent Grenzen setzen und ihnen zeigen, dass bestimmte Verhaltensweisen nicht akzeptabel sind. Gleichzeitig ist es entscheidend, ihnen zu vermitteln, dass sie geliebt und angenommen werden, auch wenn sie mal einen schlechten Tag haben.

Selbstfürsorge ist das A und O

Ein weiterer wichtiger Punkt ist unsere eigene Selbstfürsorge. Wenn wir gestresst und erschöpft sind, fällt es uns schwerer, geduldig und gelassen auf das Verhalten unserer Kinder zu reagieren. Deshalb ist es so wichtig, dass wir auch auf uns selbst achten und uns kleine Auszeiten gönnen, um neue Kraft zu schöpfen.

Mein Fazit

Abschließend möchte ich sagen, dass das Verhalten unserer Kinder in unserer Gegenwart oft ein Ausdruck ihrer Geborgenheit und ihres Vertrauens in uns ist. Es ist ein normaler und wichtiger Teil ihrer Entwicklung. Wir sollten darauf mit viel Liebe, Geduld und Konsequenz reagieren und gleichzeitig auch auf unser eigenes Wohlbefinden achten. So können wir unseren Kindern helfen, zu ausgeglichenen und sozial kompetenten Menschen heranzuwachsen.

Kommentare

Oh ja, das kenne ich. Bei der Oma der reinste Engel und kaum bin ich da, geht das Theater los. Gut zu wissen, dass das ein Zeichen von Vertrauen und nicht von schlechter Erziehung ist.

genervte_mama

Ehrlich, manchmal nervt es trotzdem wenn man dauernd die Bösewichtrolle hat. Aber die Erklärung hier macht es etwas leichter zu ertragen.

Mein Mann sagt immer ich übertreibe, dabei ist es genau so. Beim Papa lieb, bei mir Drama. Schicke ihm jetzt diesen Artikel.

Als Vater muss ich zugeben, bei mir gibt es auch diese Phasen, nur andere. Kinder zeigen ihre Gefühle eben da, wo sie sich am sichersten fühlen.


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