Euer Baby kommt im Sommer zur Welt? Dann braucht ihr im Grunde dieselbe Grundausstattung wie alle Eltern, nur bei der Kleidung und beim Thema Hitze gibt es ein paar wichtige Unterschiede. Denn so schön die warme Jahreszeit ist, Babys können noch nicht selbst für Abkühlung sorgen und überhitzen schneller als Erwachsene.
In diesem Ratgeber zeigen wir euch, was ihr für ein Sommerbaby wirklich anders machen solltet, von der richtigen Kleidung über den Schlaf bis zum Sonnenschutz unterwegs. Die komplette Grundausstattung findet ihr in unserer großen Checkliste, hier geht es um das Sommer-Extra.
Das Wichtigste fürs Sommerbaby
- Leicht anziehen
Eine dünne Schicht mehr als ihr selbst, lieber kurzärmlig und atmungsaktiv, nicht überhitzen. - Sonne meiden
Babys gehören in den ersten Monaten in den Schatten, Sonnenhut und leichte Bedeckung statt viel Creme. - Dünner Schlafsack
TOG 0,5 bis 1 reicht, an heißen Nächten genügt ein Body darunter. - Kein Tuch über den Kinderwagen
Darunter staut sich gefährlich die Hitze, lieber Sonnenverdeck und Schatten.

Ein Sommerbaby braucht dieselbe Grundausstattung wie jedes Baby, nur leichter: mehr kurzärmlige Bodys, einen Sonnenhut, dünne Strampler und einen Sommerschlafsack (TOG 0,5 bis 1). Wichtig sind Schutz vor Hitze und Sonne, niemals ein Tuch über den Kinderwagen und das Baby nicht überhitzen.
Was beim Sommerbaby anders ist
Babys haben Schwierigkeiten, ihre Körpertemperatur selbst zu regulieren. Im Sommer ist deshalb das Überhitzen die größere Gefahr als das Frieren. Zieht euer Baby nach dem Zwiebelprinzip an, also lieber mehrere dünne Schichten, die ihr je nach Temperatur anpasst. Eine einfache Faustregel: Das Baby trägt eine dünne Lage mehr als ihr selbst. Ob es zu warm ist, merkt ihr im Nacken, der sollte angenehm warm und trocken sein, nicht verschwitzt.
Kleidung fürs Sommerbaby
Setzt den Schwerpunkt auf leichte, atmungsaktive Materialien wie Baumwolle. Diese Mengen passen gut für den Start:
| Kleidungsstück | Empfehlung Sommer |
|---|---|
| Kurzärmlige Bodys | 8 bis 10 |
| Langärmlige Bodys | 4 bis 6 (für kühlere Tage) |
| Leichte Strampler / Hosen | 6 |
| Sonnenhut mit Krempe | 1 bis 2 |
| Dünne Jäckchen | 2 |
| Söckchen | 6 Paar |
| Sommerschlafsack (TOG 0,5 bis 1) | 2 |

Wie viele Teile ihr generell braucht und welche Größe bei Geburt passt, steht in unserem Ratgeber Wie viel Babykleidung braucht ein Neugeborenes.
Schlafen im Sommer
Auch im Schlaf gilt: lieber etwas zu kühl als zu warm. Ein dünner Sommerschlafsack mit einem TOG-Wert von 0,5 bis 1 ist ideal, an sehr heißen Nächten reicht ein Body darunter. Die Raumtemperatur sollte möglichst um die 18 Grad liegen, was im Hochsommer nicht immer machbar ist. Dann helfen Lüften in den kühlen Morgenstunden, Verdunkeln am Tag und ein leiser Ventilator, der aber nie direkt auf das Baby gerichtet sein sollte.
Unterwegs und Sonnenschutz
- Schatten statt Sonne: Babys unter einem Jahr gehören nicht in die direkte Sonne. Plant Spaziergänge morgens oder abends.
- Kein Tuch über den Kinderwagen: Das ist der häufigste und gefährlichste Fehler, denn darunter staut sich die Hitze. Nutzt stattdessen das Verdeck und einen luftigen, befestigten Sonnenschutz.
- Auto: Lasst euer Baby niemals allein im Auto, schon wenige Minuten können bei Hitze lebensgefährlich werden. Ein Sonnenschutz an der Scheibe hilft auf Fahrten.
- Trinken: Voll gestillte oder mit Flasche ernährte Babys brauchen in der Regel kein zusätzliches Wasser, bei großer Hitze einfach häufiger anlegen oder Fläschchen geben.
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Leichte Bodys, Sonnenhüte und dünne Schlafsäcke findet ihr gebündelt im Shop.
Das braucht ein Sommerbaby nicht extra
Dicke Winteroveralls, Wollmützen, gefütterte Fußsäcke und schwere Schlafsäcke könnt ihr euch für den Sommer zunächst sparen. Wärmere Sachen kauft ihr einfach nach, wenn der Herbst kommt, dann passt eurem Baby ohnehin schon die nächste Größe. So vermeidet ihr Fehlkäufe.
Häufige Fragen zum Sommerbaby
Als Faustregel trägt ein Baby eine dünne Schicht mehr als ihr selbst. Im Sommer reichen oft ein kurzärmliger Body und ein leichter Strampler, dazu ein Sonnenhut im Freien. Wichtig ist, das Baby nicht zu überhitzen, prüft die Temperatur im Nacken, nicht an den kühleren Händchen.
Im Sommer ist ein dünner Sommerschlafsack mit einem TOG-Wert von etwa 0,5 bis 1 ideal. An sehr heißen Nächten genügt manchmal ein Body im Schlafsack. Eine Raumtemperatur um 18 Grad ist optimal, ganz ohne ist aber auch okay, solange das Baby nicht schwitzt.
Nutzt das Sonnenverdeck und einen befestigten Sonnenschutz, aber legt niemals ein Tuch über den Kinderwagen. Darunter staut sich die Hitze gefährlich. Meidet die pralle Mittagssonne und plant Spaziergänge eher morgens oder abends.
Babys unter einem Jahr sollten möglichst gar nicht in die direkte Sonne. Schatten, leichte langärmlige Kleidung und ein Sonnenhut sind der beste Schutz. Sonnencreme nur punktuell auf unbedeckte Stellen und mit einem für Babys geeigneten Produkt.
Dicke Winteroveralls, Wollmützen und schwere Schlafsäcke braucht ihr für den Sommer zunächst nicht. Setzt den Schwerpunkt auf leichte, atmungsaktive Kleidung. Wärmere Sachen kauft ihr einfach nach, wenn es im Herbst kühler wird.
Entspannt in den Babysommer
Mit leichter Kleidung, dem richtigen Sonnenschutz und etwas Aufmerksamkeit beim Thema Hitze steht einem entspannten ersten Sommer nichts im Weg. Den Rest der Ausstattung deckt unsere allgemeine Checkliste ab.
Hier geht es zur kompletten Baby-Erstausstattung Checkliste, zum Pendant Erstausstattung Winterbaby und zur praktischen Baby-Wunschliste für gezielte Geschenke.
ralf_hh
Was bei uns im Hochsommer echt wichtig war: dünne langärmlige Bodys statt kurzer. Klingt komisch, schützt aber besser vor Sonne als nackte Ärmchen.