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Dein Kind ist schon wieder verschnupft und du fragst dich, ob das normal ist?

Dein Kind ist schon wieder verschnupft und du fragst dich, ob das normal ist?

Kaum ist der eine Schnupfen überstanden, kommt der nächste, und in der Kita-Zeit scheint dein Kind den ganzen Winter über die Nase zu laufen. Du machst dir Sorgen, ob das noch normal ist und wie du deinem Kind am besten hilfst. Die erste Entwarnung betrifft genau diese Häufigkeit.

Denn häufige Erkältungen sind bei Kindern völlig normal. Kleine Kinder machen pro Jahr oft sechs bis zehn oder mehr Infekte durch, weil ihr Immunsystem die vielen Erreger erst kennenlernen muss. Jeder Infekt trainiert die Abwehr und macht sie stärker. Was deinem Kind jetzt hilft, ist meist erstaunlich einfach.

Häufige Erkältungen sind kein schwaches Immunsystem, sondern ein trainierendes. Solange sich dein Kind zwischen den Infekten erholt und gut gedeiht, ist das unbedenklich.

Was deinem Kind bei einer Erkältung guttut

Eine Erkältung wird von Viren verursacht und heilt meist innerhalb einer Woche von selbst aus. Helfen kannst du mit einfachen, bewährten Mitteln:

  • Viel trinken: Wasser oder ungesüßter Tee halten die Schleimhäute feucht und unterstützen den Körper.
  • Ruhe und Schlaf: Gönn deinem Kind Erholung und dräng es nicht zum Essen, wenn der Appetit fehlt.
  • Frische, feuchte Luft: Regelmäßig lüften und für angenehme Luftfeuchtigkeit sorgen.
  • Schnupfen lindern: Erhöhte Schlafposition, Kochsalz-Nasentropfen und bei Babys vorsichtiges Absaugen.

Wärme, Zuwendung und Kuscheln helfen zusätzlich, und erholsamer Schlaf ist gerade jetzt wichtig, der Beitrag dazu, wie du für erholsamen Schlaf sorgen, unterstützt dabei. Medikamente sind bei einer einfachen Erkältung meist nicht nötig, und nicht alle Mittel für Erwachsene sind für Kinder geeignet, frage im Zweifel die Kinderärztin oder Apotheke.

Elternteil reicht dem ruhenden Kind etwas zu trinken

Wann du zum Arzt solltest

Eine normale Erkältung heilt ohne ärztliche Behandlung aus, doch in manchen Situationen ist ein Arztbesuch wichtig. Geh zur Kinderärztin bei hohem oder anhaltendem Fieber, wenn sich der Zustand verschlechtert oder die Beschwerden nach etwa einer Woche nicht besser werden. Rasch ärztliche Hilfe brauchst du bei Alarmzeichen wie Atembeschwerden, schneller oder angestrengter Atmung, anhaltend schlechtem Trinken und Zeichen von Austrocknung, starker Schläfrigkeit oder Teilnahmslosigkeit, Ohrenschmerzen, steifem Nacken, Hautausschlag oder Krämpfen. Bei Säuglingen und sehr kleinen Kindern sei generell vorsichtiger und hole im Zweifel früher Rat ein. Im Notfall oder bei akuter Atemnot zögere nicht, den Notdienst zu rufen. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.

Gut gelüftetes Kinderzimmer mit Obst und Wasser

So stärkst du die Abwehr

Ganz verhindern lassen sich Erkältungen nicht, doch du kannst die Abwehr deines Kindes stärken und Ansteckungen verringern. Wichtig ist gründliches, regelmäßiges Händewaschen, denn die Viren werden oft über die Hände übertragen. Achte auf ausreichend Schlaf, viel Bewegung an der frischen Luft und eine abwehrstärkende Ernährung, wie der Beitrag zu eine abwehrstärkende Ernährung zeigt. Kleide dein Kind nach dem Zwiebelprinzip, sodass es weder auskühlt noch schwitzt, und lüfte die Räume regelmäßig. Bedenke aber: Häufige Erkältungen trotz aller Vorbeugung sind normal, das Immunsystem trainiert gerade durch das Durchmachen der Infekte.

Die ständig laufende Nase im Winter ist anstrengend, aber sie ist meist ein gutes Zeichen, nämlich dass das Immunsystem deines Kindes fleißig dazulernt. Mit Ruhe, viel Trinken, Zuwendung und einem wachen Blick für die wenigen ernsten Warnzeichen begleitest du dein Kind sicher durch die Infektzeit, und mit jedem Jahr wird es robuster.

Quellen: Kindergesundheit-Info der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) · Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (kinderaerzte-im-netz.de)

Häufige Fragen zur Erkältung beim Kind

Häufige Erkältungen sind bei Kindern völlig normal und kein Grund zur Sorge. Gerade kleine Kinder und Kindergartenkinder machen pro Jahr oft sechs bis zehn oder sogar mehr Infekte durch, besonders in den ersten Jahren in der Kita und in der kalten Jahreszeit. Der Grund ist, dass das Immunsystem von Kindern noch unreif ist und die vielen Erreger erst kennenlernen muss. Jeder durchgemachte Infekt trainiert das Immunsystem und macht es stärker. Mit zunehmendem Alter werden die Kinder dann meist seltener krank. Diese häufigen Erkältungen sind also ein normaler Teil der Entwicklung und kein Zeichen für ein schwaches Immunsystem oder dafür, dass etwas falsch läuft, auch wenn es für die Eltern anstrengend ist, wenn das Kind ständig kränkelt. Solange sich das Kind zwischen den Infekten erholt, gut gedeiht und sich altersgerecht entwickelt, ist die hohe Infekthäufigkeit in der Regel unbedenklich. Bei ungewöhnlich schweren, sehr lang anhaltenden oder immer wiederkehrenden schweren Infekten sollte die Häufigkeit jedoch ärztlich abgeklärt werden.

Bei einer normalen Erkältung helfen vor allem Ruhe, Geborgenheit und einfache, bewährte Hausmittel, denn eine Erkältung wird von Viren verursacht und heilt meist von selbst innerhalb von etwa einer Woche aus. Wichtig ist, dass das Kind viel trinkt, etwa Wasser oder ungesüßten Tee, denn Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht und unterstützt den Körper. Sorge für ausreichend Ruhe und Schlaf, dränge das Kind aber nicht zum Essen, wenn es keinen Appetit hat. Frische, feuchte Luft tut gut, lüfte das Zimmer regelmäßig und sorge für eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Bei Schnupfen können eine erhöhte Schlafposition, Nasentropfen mit Kochsalzlösung und das Naseputzen oder vorsichtige Absaugen bei Babys Erleichterung bringen. Wärme, Zuwendung und Kuscheln helfen dem Kind, sich wohler zu fühlen. Medikamente sind bei einer einfachen Erkältung meist nicht nötig, und Mittel für Erwachsene oder Hausmittel sind nicht alle für Kinder geeignet. Frage im Zweifel die Kinderärztin oder Apotheke, welche Mittel altersgerecht sind. Antibiotika helfen gegen die viralen Erkältungserreger nicht.

Eine normale Erkältung heilt meist ohne ärztliche Behandlung aus, doch es gibt Situationen, in denen du dein Kind ärztlich vorstellen solltest. Geh zur Kinderärztin, wenn dein Kind hohes oder anhaltendes Fieber hat, wenn der Zustand sich verschlechtert oder die Beschwerden nach etwa einer Woche nicht besser werden oder immer wieder aufflammen. Alarmzeichen, bei denen du rasch ärztliche Hilfe suchen solltest, sind Atembeschwerden, schnelle oder angestrengte Atmung, anhaltend schlechtes Trinken und Zeichen von Austrocknung, starke Schläfrigkeit oder Teilnahmslosigkeit, ein stark beeinträchtigter Allgemeinzustand, Ohrenschmerzen, ein steifer Nacken, Hautausschlag oder Krämpfe. Bei Säuglingen und sehr kleinen Kindern solltest du generell vorsichtiger sein und im Zweifel früher ärztlichen Rat einholen, da sie schneller ernster erkranken können. Auch wenn du einfach unsicher bist oder ein ungutes Gefühl hast, ist es immer richtig, die Kinderärztin zu fragen. Im Notfall oder bei akuter Atemnot zögere nicht, den ärztlichen Notdienst oder den Rettungsdienst zu rufen. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung.

Ganz verhindern lassen sich Erkältungen bei Kindern nicht, denn sie gehören zur normalen Entwicklung des Immunsystems dazu, doch einige Maßnahmen können helfen, die Ansteckung zu verringern und die Abwehr zu stärken. Wichtig ist gründliches und regelmäßiges Händewaschen, denn Erkältungsviren werden oft über die Hände übertragen. Achte auf ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie viel Bewegung an der frischen Luft, denn all das unterstützt ein gesundes Immunsystem. Kleide dein Kind dem Wetter angemessen, am besten nach dem Zwiebelprinzip, sodass es weder auskühlt noch schwitzt. Regelmäßiges Lüften der Räume und das Meiden von verrauchter Luft tun den Atemwegen gut. In Erkältungszeiten kann es sinnvoll sein, engen Kontakt zu offensichtlich kranken Menschen zu meiden. Bedenke aber, dass häufige Erkältungen trotz aller Vorbeugung normal sind und das Immunsystem gerade durch das Durchmachen der Infekte trainiert wird. Es geht also nicht darum, jede Erkältung zu verhindern, sondern dein Kind insgesamt gesund und widerstandsfähig zu halten.

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