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Kopfschmerzen bei Kindern: Ursachen, Hilfe und Warnzeichen

Autor

Lisa

Veröffentlicht

16.12.2013

Aktualisiert

30.06.2026

Kopfschmerzen bei Kindern: Ursachen, Hilfe und Warnzeichen

Dass schon Kinder über Kopfschmerzen klagen, überrascht viele Eltern, dabei ist es häufiger, als man denkt: Etwa jedes fünfte Kind im Vor- und Grundschulalter kennt sie. Meist stecken harmlose Auslöser dahinter, die sich gut beheben lassen, von zu wenig Trinken bis zu Stress.

Wichtig ist, die häufigen, harmlosen Ursachen von den seltenen Warnzeichen zu unterscheiden, bei denen du rasch handeln solltest. Hier liest du, woher Kopfschmerzen bei Kindern kommen, was hilft und wann ein Arztbesuch nötig ist.

Welche Ursachen haben Kopfschmerzen bei Kindern?

In den allermeisten Fällen handelt es sich um Spannungskopfschmerzen oder um Migräne. Dahinter stehen oft Auslöser aus dem Alltag, die sich beeinflussen lassen.

Form / AuslöserTypisch dafür
SpannungskopfschmerzDumpfer, drückender Schmerz, oft vom Nacken ausgehend, hängt mit Stress, Anspannung und Verspannungen zusammen.
MigräneHeftige, oft einseitige Attacken mit Übelkeit, Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit, häufig familiär gehäuft.
AlltagsauslöserSchlafmangel, zu wenig Trinken, viel Bildschirmzeit, Lärm, grelles Licht, Hitze oder Überanstrengung.
Begleitend bei InfektKopfschmerzen im Rahmen einer Erkältung oder eines fieberhaften Infekts.
Häufige Ursachen von Kopfschmerzen bei Kindern. Meist sind sie harmlos und gut beeinflussbar. Quelle: BZgA, kinderaerzte-im-netz.
Ausreichend trinken beugt Kopfschmerzen vor

Was hilft gegen Kopfschmerzen?

Bei harmlosen Kopfschmerzen reichen oft einfache Maßnahmen, bevor du zu einem Schmerzmittel greifst:

Ein kindgeeignetes Schmerzmittel kann bei stärkeren Beschwerden helfen, sollte aber nur nach Rücksprache mit der Praxis und nicht regelmäßig gegeben werden.

Ruhe und ein kühles Tuch lindern Kopfschmerzen

Warnzeichen: wann sofort zum Arzt?

Einige Kopfschmerzen sind ein Alarmsignal. In diesen Fällen solltest du nicht abwarten:

Wie kann ich Kopfschmerzen vorbeugen?

Viele kindliche Kopfschmerzen lassen sich mit ein paar Gewohnheiten verringern: regelmäßige Schlaf- und Essenszeiten, ausreichend trinken über den Tag, viel Bewegung an der frischen Luft, ein maßvoller Medienkonsum und Pausen vom Bildschirm. Auch Stressabbau und Entspannung helfen, gerade bei Spannungskopfschmerzen. Ein kleines Kopfschmerztagebuch kann helfen, persönliche Auslöser zu erkennen.

Eine Übersicht weiterer Themen findest du unter Kinderkrankheiten.

Häufige Fragen zu Kopfschmerzen bei Kindern

Sie sind häufig: Etwa jedes fünfte Kind im Vor- und Grundschulalter kennt Kopfschmerzen. Meist sind sie harmlos, am häufigsten Spannungskopfschmerz und Migräne. Wichtig ist, die seltenen Warnzeichen zu erkennen.

Ruhe in einem abgedunkelten Raum, etwas Schlaf, ausreichend trinken, ein kühles Tuch auf der Stirn und frische Luft. Ein kindgeeignetes Schmerzmittel nur nach Rücksprache mit der Praxis und nicht regelmäßig.

Sofort bei plötzlichen heftigen Kopfschmerzen mit Fieber und steifem Nacken, nach einem Sturz, bei morgendlichem Erbrechen, bei sich verschlimmernden Schmerzen oder bei Seh- und Gleichgewichtsstörungen. Auch Kopfschmerzen über etwa drei Tage gehören abgeklärt.

Ja, etwa fünf Prozent der Kinder sind betroffen. Typisch sind heftige Attacken mit Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit, oft mit familiärer Häufung. Ruhe und Schlaf helfen, die Behandlung bespricht die Praxis.

Mit regelmäßigem Schlaf, ausreichend Trinken, Bewegung an der frischen Luft, maßvollem Medienkonsum und Stressabbau. Ein Kopfschmerztagebuch hilft, persönliche Auslöser zu erkennen.

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei plötzlichen heftigen Kopfschmerzen mit Fieber und Nackensteife wähle sofort den Notruf 112.

Quellen: BZgA / kindergesundheit-info.de: Kopfschmerzen bei Kindern · kinderaerzte-im-netz.de (BVKJ): Kopfschmerzen und Migräne, Alarmzeichen

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