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Zeckenimpfung bei Kindern: sinnvoll oder nicht?

Autor

Lisa

Veröffentlicht

11.05.2013

Aktualisiert

21.06.2026

Zeckenimpfung bei Kindern: sinnvoll oder nicht?

Sobald es nach draußen geht, ins Gras, an den Waldrand, auf die Wiese, kommen Zecken ins Spiel. Viele Eltern fragen sich dann: Brauchen wir die Zeckenimpfung? Die wichtigste Antwort vorweg: Diese Impfung schützt nur gegen eine von zwei Krankheiten, die Zecken übertragen, und ist nicht für jedes Kind nötig.

Hier liest du, was die Zeckenimpfung genau leistet, wann sie sinnvoll ist, ab welchem Alter sie möglich ist und wie du dein Kind ganz ohne Impfung vor Zecken schützt.

FSME oder Borreliose? Der wichtige Unterschied

Zecken können zwei sehr unterschiedliche Krankheiten übertragen, und die Zeckenimpfung deckt nur eine davon ab:

FSMEBorreliose
ErregerVirenBakterien
ImpfungJa, das ist die ZeckenimpfungNein, es gibt keine Impfung
BehandlungKeine ursächliche, nur SymptomeGut mit Antibiotika behandelbar
VorkommenVor allem in RisikogebietenIn ganz Deutschland
FSME und Borreliose im Vergleich. Die Zeckenimpfung schützt nur gegen FSME. Quelle: RKI, BZgA.

Das heißt: Gegen die häufigere Borreliose kann man nicht impfen, sie lässt sich aber im Fall einer Infektion gut mit Antibiotika behandeln. Gerade deshalb ist es so wichtig, Zecken schnell und richtig zu entfernen.

Lange, helle Kleidung schützt im Freien vor Zeckenstichen

Wann ist die FSME-Impfung sinnvoll?

FSME kommt nicht überall vor, sondern vor allem in ausgewiesenen Risikogebieten. Diese liegen schwerpunktmäßig in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen, im südöstlichen Thüringen, in Sachsen, im südöstlichen Brandenburg und im östlichen Sachsen-Anhalt, vereinzelt auch in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Das Robert Koch-Institut aktualisiert die Liste jedes Jahr und veröffentlicht jeweils im Frühjahr eine neue Karte, zuletzt waren 185 Landkreise als Risikogebiet ausgewiesen (Stand 2026). Die STIKO empfiehlt die Impfung für Kinder, die in einem solchen Gebiet leben oder dorthin reisen und dabei Zecken ausgesetzt sind, etwa beim Spielen, Wandern oder Zelten. Ob euer Wohnort oder Urlaubsziel dazugehört, zeigt die aktuelle Karte des RKI.

Die Impfung wird in drei Dosen aufgebaut. Nach den ersten beiden Dosen besteht für die laufende Saison bereits ein guter Schutz, die dritte Dosis sorgt für den langfristigen Schutz. Später sind Auffrischungen nötig. Mit einem speziellen Kinderimpfstoff ist die Impfung ab dem ersten Geburtstag möglich. Bei sehr kleinen Kindern wägen Eltern und Praxis Nutzen und Risiko gemeinsam ab.

Mit einer Zeckenzange lassen sich Zecken sicher entfernen

Zeckenschutz: was immer hilft

Unabhängig von der Impfung ist guter Zeckenschutz für alle Kinder sinnvoll, denn er beugt auch der Borreliose vor:

Bildet sich nach einem Zeckenstich eine ringförmige Rötung um die Einstichstelle (Wanderröte) oder fühlt sich dein Kind krank, geh zur Kinderärztin oder zum Kinderarzt, das können Anzeichen einer Borreliose sein.

Einen Gesamtüberblick zum Thema Impfen findest du im Beitrag Kinder impfen. Weitere Themen gibt es unter Kinderkrankheiten.

Häufige Fragen zur Zeckenimpfung

Nein. Die Zeckenimpfung schützt nur gegen FSME, eine durch Viren ausgelöste Hirnhautentzündung. Gegen Borreliose, die häufigere bakterielle Zeckenkrankheit, gibt es keine Impfung, sie ist aber gut mit Antibiotika behandelbar.

Nein. Die STIKO empfiehlt sie für Kinder, die in einem FSME-Risikogebiet leben oder dorthin reisen und Zecken ausgesetzt sind. Ob dein Wohnort dazugehört, zeigt die jährlich aktualisierte Karte des Robert Koch-Instituts.

Mit einem speziellen Kinderimpfstoff ist sie ab dem ersten Geburtstag möglich. Bei sehr kleinen Kindern wägen Eltern und Praxis Nutzen und Risiko gemeinsam ab.

Die Zecke möglichst schnell mit Pinzette oder Zeckenzange dicht über der Haut fassen und mit gleichmäßigem Zug gerade herausziehen. Keine Hausmittel wie Öl oder Klebstoff verwenden und die Zecke nicht quetschen. Danach die Stelle desinfizieren und beobachten.

Ein typisches Zeichen ist die Wanderröte, eine ringförmige Rötung, die sich um die Einstichstelle ausbreitet. Auch grippeähnliche Beschwerden können auftreten. In dem Fall solltest du die Kinderarztpraxis aufsuchen, Borreliose lässt sich gut mit Antibiotika behandeln.

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Ob die FSME-Impfung für dein Kind sinnvoll ist, besprichst du in der Kinderarztpraxis.

Quellen: RKI: FSME (Risikogebiete und Karte) · BZgA / infektionsschutz.de: FSME-Impfung bei Kindern · BZgA / kindergesundheit-info.de: Zeckenschutz

Kommentare

Ich bin selbst Mutter einer fast einjährigen Tochter, welche sehr aufgeweckt ist. Wir sind auch viel draußen und sie spielt sehr gerne im Gras! Ich habe mich dazu entschieden, sie gegen alles impfen zu lassen, somit auch gegen Zecken und FSMI.
Mein Arzt hat zu mir gesagt, dass die Krankheiten ausgerottet sind, weil man impft und wenn die Impfungen nicht mehr gemacht werden, wird die Immunität schwächer und die Krankheiten kommen wieder.
Ich selbst wurde auch als Kleinkind gegen alles geimpft, habe alles sehr gut vertragen und hatte nie irgendwelche Krankheiten und das möchte ich meiner Tochter auch ermöglichen!

Hallo Regina, danke für deine Erfahrungen!
Ich habe allgemein oft festgestellt, dass man bei seinen Kindern dazu neigt, ähnlich wie die Eltern zu erziehen auch was die Gesundheit betrifft. Sofern man damit gute Erfahrungen gemacht hat gibt das denke ich einfach immer ein Stückchen Sicherheit. Zum Thema Ausrottung aber kurz: FMSE ist ja keine von Kind zu Kind übertragbare Krankheit. Da hat der Mensch durch eine eigene Impfung keinen Einfluss auf die Ausrottung eines solchen Virus, oder?

Es gibt überraschenderweise nicht nur Zehntausende von Erwachsenen, die an MS erkrankt sind, sondern inzwischen auch Tausende von Kindern mit MS (Autismus und anderen neurologischen Erkrankungen, die sich alle sehr ähnlich sind). Natürlich wird ein Impfschaden normalerweise nur ungern und deshalb sehr selten überhaupt von einem Arzt diagnostiziert, der eine Impfung vorgenommen hat, weil er natürlich keine Schuld an einer Erkrankung tragen will. Aus diesem Grund werden auch viele Impfschäden vom Arzt erst sehr spät gemeldet und überhaupt erst dann, wenn die Krankheitssymptome des Kindes so gravierend geworden sind, dass der Arzt überhaupt keine andere Wahl mehr hat als eine „Erkrankung“ des Kindes zu „erkennen. Da meistens also bereits eine Zeitlang seit der Impfung des vorher vollkommen gesunden Kindes verstreicht, kann der Zusammenhang mit einer vorhergehenden Impfung vertuscht werden. Dies liegt sowohl im Interesse der Ärzte wie auch im Interesse der Pharmabranche, denn beide erzielen einen hohen Gewinn durch die Impfungen. Die entsprechenden wissenschaftlichen Studien werden von den Pharmaunternehmen finanziert und sind nicht unabhängig. Alle Mitarbeiter der staatlichen Gesundheitsbehörden haben bereits für die Pharmabranche gearbeitet oder verdienen dort Honorare für Vorträge und ähnliches.
Das bedeutet, dass es überhaupt keine unabhängigen Wissenschaftler in diesem Bereich gibt. Die Ärzte erhalten während eines Medizinstudiums nur eine Einführung in die herrschende Lehrmeinun der Immunologie, können also selbst die Wirksamkeit von impfungen nicht beurteilen.
Impfungen werden häufig mit Lebendimpfstoff verabreicht, wobei durch diesen Impfstoff dann auch Personen angesteckt werden können, die mit dem Impflinge in Kontakt kommen. Lange Zeit gab es die ansteckende Polio-Schluckimpfung. (Die Ärzte geben selbst zu, dass alle Kinder, die in diesen Impfjahren an Lähmungserscheinungen erkrankten, an einer Impfpolio erkrankt sind!) Ab1998 wurde deshalb nur noch die Sorutzimpfungin Deutschland angewandt. Überall in der ganzen Welt wird Lebendimpfstoff für die Impfkampagnen verwendet und deshalb brechen überall wieder Polioepidemien aus. Dies hat die WHO öffentlich zugegeben und trotzdem wird immer weiter geimpft.
Hier sind Urteile über anerkannte Imfschäden:

http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-forum/index.php?w3pid=msforum&kategorie=forum&tnr=8&mnr=145908

Eltern, die ihre Kinder lieben (und die sich an den Kinder-IImpfungen auch selbst anstecken und erkranken können) sollten mal darüber nachdenken, ob das Geld die Welt regiert oder nicht.
Und dann recherchieren Sie selbst, ob es stimmt, was ich schreibe.

Hallo Erika,

vielen Dank für deine Sicht der Dinge. Tatsächlich habe ich bereits einige Artikel pro und kontra gelesen, finde häufig beide Seiten sehr plausibel und nachvollziehbar. Ich selbst hadere immer mit dem Problem, das man ja nunmal fachlich als Laie einfach zu wenig Ahnung hat (wenn selbst Mediziner scheinbar nicht immer komplett aufgeklärt sind?!). Ich möchte einfach auch nicht an eine Welt glauben, in der Geld tatsächlich so viel Macht haben kann, dass man zulässt (wie auch immer) das Menschen durch eine scheinbare Schutzimpfung sterben. Ich möchte daran glauben, dass diese Schutzimpfungen zu unserem Wohl und dem vieler anderer sind. Wobei ich sicher bin, das es natürlich immer wieder Impfschäden gibt. Ich erhoffe mir nur, dass der „Kosten-/Nutzen-Faktor“ nuneinmal überwiegt…

Deshalb wäge ich selbst sehr sorgfältig ab, impfe meine Kinder nicht gegen sämtliche Erreger und Krankheiten, jedoch gegen einige, die ich persönlich(!) als wichtig empfinde.

Mein Sohn wurde vor kurzen geimpft, ich hab noch nie gehört das man im November gegen zecken impft!! Jedenfalls könnte wir die ganze nacht nicht schlafen, mein Sohn war nur am weinen klagte über gelenks schmerzen, rückenweh,Knie weh… Weinte die ganze nacht auch mexalen konnte nicht grad wirklich helfen, auch nicht masiern, ich finde es einfach einen witz… Mein Sohn Tat mir so Leid…. Ehrlich ich bin das letzte mal in.meiner Jugend geimpft worden mich ging noch nie ein zeck an! Voriges Jahr beim kamara dreh von atv in der Steiermark gingen die Zecken nur die kamara leute an, mich keine einzige und ich war nicht geimpft das einzige das ich verwendet hab einen zecken spray…. Ich bin nicht für die impfung es gibt andere gute mittel und sind nicht schädlich! Jedenfalls werd ich mir überlegen mmeine Kinder nochmals impfen zu lassen! Den keine mama sieht gern wie ihr Kind vor schmerzen weint und schreit und nicht helfen kann ausser sich selbst die trännen vom Gesicht zu wischen!

Oh wow! Das klingt nach einer wirklich unschönen Erfahrung mit dem Impfen. Verständlich, dass man nach so eiem Erlebnis alle möglichen Impfungen umgeht. Gerade die Zeckenimpfung ist eine der umstrittensten. Danke für deinen Erlebnisbericht.

Dein Kommentar*
Das Frühjahr naht – auch die Frage: soll ich, oder soll ich nicht – den Kleinen mit drei Jahren und drei Monate impfen lassen?
Habe viele Internetseiten auf Pro und Contra durchgelesen. Kinderärzte, Mütter usw. befragt. Zwei Freundinnen, die eine Krankenschwester, die andere Pharmazeutische Assistentin, haben beide zwei Kinder von zweieinhalb bis zehn Jahre und diese sind NICHT geimpft. Es gibt auch ein Kinderarzt in unserer Nähe,dieser impft vor dem achten Lebensjahr nicht gegen Zecken.
Mich befallen die Zecken auch nicht, mich können sie wahrscheinlich nicht riechen. Aber mein Sohn David hatte schon 3! Daher mein Hin- und Hergerissensein.
Ich werde einfach weiterhin alles absuchen und ein Zeckensprach benutzen und hoffen, dass er nicht so viele bekommt. Denn im Inneren meines Herzens bin ich eigentlich gegen die Impfung aber man kommt als Mutter immer in so ein Gewissenskonflikt. Manchmal denke ich, dass das die Pharmaindustrie das auch ausnützt!
lg Nicole

Hey, danke für deinen tollen Beitrag. Erfahrungen anderer helfen doch auch immer weiter. Ich hoffe in meinem Beitrag ist genau dieser Gewissenskonflikt auch rüber gekommen. Letzten Endes gilt es tatsächlich nach wie vor noch: Auf das eigene Bauchgefühl hören. Wenngleich uns das natürlich schwer fällt, wenn von allen Seiten fast ausschließlich über Extremfälle wie Impfschäden oder Hirnhautentzündung durch Zeckenbiss berichtet wird.

Ich war gester mit meinen kindern zeckenimpfen. meine tochter hat es gut vertragen. aber mein sohn hat eine stunde darauf fieber, und grippe artige sintome bekommen. ich werde meine kinder nicht mer zeckenimpfen lassen.

Hallo Jasmin,
Grippeartige Symptome haben nicht unbedingt was damit zu tun, dass du die Kinder speziell auf FSME hast impfen lassen. Die sind durchaus auch bei anderen Impfungen üblich und oft vom Kind abhängig. Es kann dir also durchaus passieren, dass er auf viele Impfungen mehr als andere Kinder reagiert.

Hallo,

wir haben uns beim Impfen meist an die Empfehlungen des Kinderarztes gehalten. Vor einigen Jahren hat er die FSME-Impfung noch nicht empfohlen, weil keine Erfahrungen vorlagen, mitlerweile tut er es.
Der Ausdruck „Zeckenimpfen“ ist natürlich irreführend und sollte deshalb am besten gar nicht verwendet werden, weil
er die Tatsache verschleiert, dass es für das Problem Borreliose kein zufriedenstellendes Gegenmittel gibt.

Interessant, die Diskussion. Als Arzt und gleichzeitig Vater ist man auch oft hin und hergerissen- ehrlich man weiss oft nicht was man glauben soll. Und gelogen wird für Geld was das Zeug hält! Tatsache ist aber, seit es diese Impfungen gibt, ist die Zahl der Gehirnhautentzündungen und deren schreckliche Folgen durch Zeckenbisse massiv gesunken. Daher habe ich meine drei Kinder, meine Frau und mich immer geimpft, gegen FSME, gegen Influenza und alles andere was da so normal auf uns zukommt..
Bisher ohne Nebenwirkungen ausser mal ein Tag leichtes Fieber, mal ne lokale Rötung, etc. aber nie etwas Ernstes.
Wovor ich aber hier warnen möchte ist etwas das oben so locker steht:“ „Meine Tendenz geht daher aktuell noch zu einer späteren Impfung. Beim Spielen im hohen Grad außerdem immer im Handgepäck: Eine praktische Zeckenzange bzw. einen Zeckenhaken, um den kleinen Fiesling bei einem Biss möglichst schnell und schonend entfernen zu können.“
Das macht den Eindruck als könnte man die Frühsommermeningoenzephalitis oder die Borreliose durch rasches Entfernen der Zecke vermeiden! Das stimmt bitte NICHT!! Sobald der Zeck gebissen hat, ist sein Speichel in unserem Körper und damit die Möglichkeit dass das Virus, bzw. das Bakterium ebenfalls übertragen wurde!
Da ist es egal ob danach der Zeck entfernt wird oder nicht!
Und übrigens kann die FSME auch durch andere Insekten (nur wesentlich seltener) übertragen werden!

Herzlichen Dank für diese Informationen! Ich werde das im Text gleich noch bearbeiten bzw. hinzufügen. Der Eindruck sollte tatsächlich nicht entstehen!

Mein Sohn (23 Monate) erhielt letzten Montag die 1 .Teilimpfung FSME. Er wurde untersucht u war gesund. Am Donnerstag ( am dritten Tag danach) bekam er hohes Fieber (über 39 Grad). Arzt diagnostizierte eine Mittelohrentzündung. Kind erhielt fiebersenkenden Saft u für 8 Tage ein Antibiotikum. Ob es einen Zusammenhang bezüglich Impfung u Mittelohrentzündung (Arzt sagt nein) gibt? Nun bin ich auch hin u her gerissen, ob ich weiter gegen FSME impfen soll oder auf später verschiebe. Wir haben bis jetzt die meisten Impfungen gemacht u vertragen. Ich selber bin auch gegen FSME geimpft.

Hallo. Ich bin Vater von 4 Kids und wir leben in einen Hochrisikogebiet. Beruflich arbeite ich im Spital in der Pflege.
Aus meinem persönlichen Umfeld kannte ich einen älteren Mann, Bauer und Waldarbeiter, der vor 15 Jahren durch eine Meningoenzephalitis verstorben ist.
In meinem Beruf erlebe ich leider jedes Jahr 2-3 Fälle von FSME. Die Betroffenen kommen mit normalen Grippesymptomen ins Spital. Die erste Therapie ist die Antibiotikatherapie. Gleichzeitig findet ein allgemeines Labor statt. Oftmals wid in der Anamnese ein Zeckenstich nicht erwähnt, da dieser schon oft Wochen zurück liegt. Nach einigen Tagen mit weiteren Schmerzen und hohem Fieber wird die Therapie ausgeweitet und ein spezifisches Labor abgenommen. Dabei wird auch abgeklärt, ob der Patient einen Zeckenstich hatte, oder ob er sich oft im Wald aufhielt.
Leider ist es so, das es keine eigentliche Grippesaison mehr gibt und sich so die Grippe von einer FSME Erkrankung nicht auf Anhieb auseinanderhalten lässt.
Aufgrund der Resultate des spezifischen Labors wird dann eine Therapie mit einem Virostatikum dazugenommen, mit der Hoffnung, die Therapiekombination führe zum Erfolg, resp. die Symptome lindern zu können.

Nun ist die Diskussion wie bei jeder anderen Impfung auch:
Gehe ich bei einer Impfung das Risiko der Nebenwirkungen ein?
Oder gehe ich das Risiko einer eventuellen Infektion ein?

Wir persönlich gehen das Risiko der Nebenwirkungen einer Impfung ein, denn eine mögliche FSME Erkrankung ist doch immer noch schlimmer, als die möglichen Nebenwirkung der Impfung. Aus diesem Grund sind auch unsere Kinder bereits ab 4 Jahren geimpft.

Aus diesem Grund: frohes Entscheiden!

Ich bin auch hin- und hergerissen. Das nächste Risikogebiet ist 30 km von uns entfernt und doch schon erschreckend, weil sich die FSME-Risiko-Gebiete immer mehr ausweiten.

Ich selber bin geimpft und habe alles vertragen.
Seit 3 Jahren schiebe ich es vor mir her, meine mittlerweile 6-Jahre alte Tochter zu impfen, eben aus Angst vor den Impfschäden, aber wir leben hier sehr ländlich und meine Katzen haben trotz Halsbändern ständig Zecken. Da ist die Angst groß.

Wir selber hatten die letzten Jahre auch immer mal jährlich 1-2 festgebissene Zecken gehabt. Wir suchen auch täglich unsere Körper ab, aber wenn sie einmal gebissen hat, ist es ja schon zu spät, dann könnte schon FSME übertragen sein.

Deswegen habe ich für mich entschieden, das meine Tochter nächste Woche zur Impfung geht.

Ich wünsche allen hier Ratsuchenden, das ihr die für euch richtige Entscheidung trefft.

LG

Da mein Sohn (10) im Sommer in einem Risikogebiet im Pfadilager sein wird, werde ich ihn diese Woche impfen lassen. Vielen Dank für die Kommentare hier. Aufgrund diesen bin ich nun etwas überzeugter, das Richtige zu tun.

Gerade eben habe ich einen Arzttermin für meinen 12 jährigen Sohn zum impfen ausgemacht, der im Juli in Richtung Bodenmais ins Schullandheim fährt! Jetzt nachdem ich dass gelesen habe, bin ich mir sicher, lieber impfen lassen gegen Zecken!

SonjaMaxi1984

Mein Sohn, 2 1/2 Jahre, hat vor drei Tagen die zweite Schutzimpfung bekommen und hat sie wie schon die erste super vertragen.

Zu behaupten, man würde sein Kind nicht lieben, wenn man es impfen lässt, bringt mich zur Weißglut! Jeder macht es so wie er es meint und auf irgend eine Art und Weise meint es wohl jeder nur gut…

Guten Morgen Sonja,
da hast du völlig recht.
Alle Dinge die Eltern tun oder nicht tun, tun sie in dem Glauben für ihre Kinder das Beste zu tun – weil sie sie lieben. Das kann auch die Entscheidung für eine Impfung sein. Das bei Impfbefürwortern grundsätzlich in Frage zu stellen halte ich auch für wenig gerecht. Ganz gleich wie nun die persönliche Entscheidung ausfällt…

Ich habe meine gesunde Tochter mit 3 Jahren impfen lassen und eine Woche danach bekam sie eine autoimunerkrankung. Nun ist mein Sohn 5 Jahre alt und ich bin auch hin und hergerissen, den die Angst vor zecken ist so groß dass er nicht im Gras spielen darf und nicht im Wald , sogar im eigenen Garten. Was ist das für ein Leben. Und vor der Impfung hab ich Angst weil ich meine Tochter seh und nicht dasselbe für meinen Sohn möchte.

Hallo Lena,
wurde denn von ärztlicher Seite ein Zusammenhang zwischen der Impfung und der Autoimmunerkrankung gezogen?
Zecken können sich die Kinder leider im Grunde von überall holen. Zwar mindert sich sicherlich das Risiko wenn er nicht im Grad oder Wald bzw. eigenen Garten spielen darf aber auch nicht zu 100 Prozent. Also könntest du ihn auch so nicht ganz sicher vor einem Zeckenbiss schützen. Zumal FMSE beispielsweise auch über Rohmilch übertragen werden kann (in Europa aber sehr selten!)…
Man kann sich bei allem nie ganz sicher sein.
Bestimmt solltest du auf dein Bauchgefühl hören. Wobei es natürlich schon sehr schade wäre ihn vor lauter Angst vor FSME nicht mehr wie ein Kind aufwachsen zu lassen.
Welche Angst überwiegt denn? Die vor der Impfung oder die vor der Infektion?

Hallo ihr Ratsuchende,
für uns Eltern ist das Wohl unserer Kinder am wichtigsten. Impfen oder nicht ist bereits seit 13 Jahren ein für und wider, danke Andy für dein Komentar. Wir selbst hatten uns auch mit dieser Frage gequält und konnten mit unserm Kinderarzt die für und wider abklären. Was uns sehr geholfen hat. Jeder muss sich die Frage selbst beantworten – Impfe ich nicht und Kind erkrankt schwer, was ich hätte verhindern können – kann ich damit leben? Oder impfe ich und Kind reagiert schlecht darauf/ erkrankt schwer – kann ich damit leben? Eines können wir unseren Kindern versichern – wir wollen das beste für euch. Wir haben geimpft, dass gibt UNS die Möglichkeit entspannt wandern zu gehen, im Wald herumzustreunen. Meine Freundin hat ihre Kinder nicht geimpft und ist auch entspannt mit dabei.

K1 solange geimpft bis zur Diagnose Autismus, Adhs, Legasthenie, Pos… K2 durchgeimpft + zusätzlich noch gegen Hepatitis und dann kams Schlag auf Schlag, ebenfalls Autismus Adhs, Legasthenie, tiefgreifende Entw.st. Und verbale und nonverbal Ticsstörung (vergl. tourette) Das war alles soooo schrecklich und ein Ärzterennereien bis zu 4-5 Therapien gleichzeitig bei 2 Kindern, der Mann verabschiedet sich auch noch… Horror! 2 Kleinen Kids sind ungeimpft und sind gesund… Schon unsere Kinderärztin hat u. S mit der Vorgeschichte abgeraten von Impfungen, da man heutzutage Krankheiten gut heilen und begleiten kann.
Ich und meine 2 Brüder würden auch bis in die Grundschule durchgeimpft und wir hatten trotzdem Röteln, und ein Bruder MUMPS. Der juengere hyperaktiv, der andere hat auch tics, ass… Nur war die Begründung damals das es wahrscheinlich von der Geburt herrührt, damals war das noch nicht sooo bekannt wie heutzutage…

Ich habe festgestellt das meine Jubgs ausser die 5 fach Impfungen sonst keine Impfungen bzw Medikamente bekommen. Meine Jungs sind jetzt 11 und 13 und sie waren in ihrem bisherigem Leben sehr selten krank. Der grosse hatte mal Ringelröteln ubd ansonsten beide mal einen Grippalen Infekt. Sonst immer gesund, keine Kinderkrankheit, nix, nada.
Ich bin der Meinung je mehr man Impft desto mehr werden die Kinder krank.
Darum werden meine Jungs nur des nötigste geimoft wie, Hepatitis und Tetanus.
Das wars und so würd ich das immer wieder tun.


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