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Kinderkrankheiten von A bis Z: Überblick und Warnzeichen

Veröffentlicht

13.02.2024

Aktualisiert

30.06.2026

Kategorie

Kinderkrankheiten von A bis Z: Überblick und Warnzeichen

Kaum ist der eine Infekt überstanden, kündigt sich schon der nächste an, gerade in den ersten Kita-Jahren jagt eine Kinderkrankheit die nächste. Das ist anstrengend, aber meist völlig normal: Das kindliche Immunsystem lernt mit jeder Erkrankung dazu. Die allermeisten Kinderkrankheiten sind harmlos und gehen von allein vorbei.

Trotzdem ist es gut, die häufigsten zu kennen: Was ist ansteckend, was hilft, und vor allem, wann gehört dein Kind wirklich zum Arzt? Diese Übersicht führt dich zu den passenden Ratgebern und fasst zusammen, bei welchen Warnzeichen du nicht abwarten solltest.

Die häufigsten Kinderkrankheiten im Überblick

Wir haben die wichtigsten Kinderkrankheiten nach Beschwerdebild sortiert. Klick dich zum jeweiligen Ratgeber für Symptome, Behandlung und Ansteckung.

Mit Fieber und Ausschlag

Atemwege und Husten

  • Keuchhusten: krampfartige Hustenanfälle, für Babys gefährlich.
  • Reizhusten: trockener Husten, der vor allem nachts plagt.
  • Pollenallergie: saisonaler Schnupfen mit juckenden Augen.

Magen und Darm

  • Durchfall: meist harmlos, wichtig ist genug zu trinken.
  • Erbrechen: kleine Schlucke und die Alarmzeichen im Blick.
  • Norovirus: heftiger, aber kurzer Magen-Darm-Infekt.
  • Wurmbefall: Madenwürmer und der nächtliche Juckreiz.

Haut, Augen und mehr

Eltern pflegen ihr krankes Kind zu Hause

Wann sollte ich mit meinem Kind zum Arzt?

So unterschiedlich die Krankheiten sind, die ernsten Warnzeichen ähneln sich. Bei diesen Anzeichen solltest du nicht abwarten, sondern ärztliche Hilfe holen, im Notfall den Notruf 112:

Eine gut bestückte Hausapotheke hilft im Krankheitsfall

Impfungen schützen vor vielen Kinderkrankheiten

Viele klassische und teils gefährliche Kinderkrankheiten sind heute selten geworden, weil Impfungen davor schützen, etwa Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Keuchhusten und Kinderlähmung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) gibt dazu einen Impfkalender heraus, der festlegt, welche Impfung wann sinnvoll ist. Welche Impfungen für dein Kind anstehen, bespricht ihr bei den Vorsorgeuntersuchungen in der Kinderarztpraxis.

Übrigens: Eine gut bestückte Hausapotheke und ein zuverlässiges Fieberthermometer nehmen im Krankheitsfall viel Stress aus der Situation. So bist du für die nächste Erkältungswelle gewappnet.

Häufige Fragen zu Kinderkrankheiten

Nein. Die allermeisten Kinderkrankheiten sind harmlos und heilen von selbst. Sie gehören dazu, weil das kindliche Immunsystem mit jeder Erkrankung dazulernt. Wichtig ist, die wenigen ernsten Warnzeichen zu erkennen.

Bei hohem Fieber im Babyalter, Atemnot, Zeichen einer Austrocknung, einem nicht wegdrückbaren Ausschlag mit Fieber, Nackensteife, Krampfanfall oder einem schwer kranken, teilnahmslosen Kind. Im Zweifel lieber einmal mehr ärztlichen Rat holen.

Gerade in den ersten Kita-Jahren sind häufige Infekte normal. Das Immunsystem trifft auf viele neue Erreger und baut dabei seinen Schutz auf. Mit den Jahren werden die Infekte seltener.

Unter anderem Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Keuchhusten und Kinderlähmung. Die STIKO gibt dazu einen Impfkalender heraus, der bei den Vorsorgeuntersuchungen besprochen wird.

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei ernsten Warnzeichen wende dich an die Kinderarztpraxis oder im Notfall an den Notruf 112.

Quellen: BZgA / kindergesundheit-info.de: Krankes Kind, wann ärztliche Hilfe nötig ist · Robert Koch-Institut: Impfkalender der STIKO · kinderaerzte-im-netz.de (BVKJ): Kinderkrankheiten von A bis Z

Kommentare

So eine Übersicht habe ich mir schon lange gewünscht! Ich habe sie direkt gebookmarkt. Bei jedem neuen Ausschlag oder Fieber rätselt man ja erstmal, was es sein könnte.

Super als erste Orientierung. Den Arzt ersetzt es natürlich nicht, aber man geht informierter in die Praxis und weiß, welche Fragen man stellen sollte.

Könntet ihr noch ein Kapitel zu Drei-Tage-Fieber ergänzen? Das hat uns als Erstes erwischt und ich habe es hier nur kurz gefunden.

Sandra (Redaktion)

Klasse Hinweis, das nehmen wir gerne auf die Liste. Wir bauen die Übersicht laufend aus und ein eigener Beitrag zum Drei-Tage-Fieber ist tatsächlich schon in Arbeit.

Die Warnzeichen am Ende sind echt das Wichtigste. Manchmal ist Fieber harmlos, manchmal eben nicht, und genau diesen Unterschied erklärt ihr verständlich.

Endlich mal alles an einem Ort statt sich durch zwanzig Seiten zu klicken. Vielen Dank dafür.


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